Museumseintritt soll teurer werden

TRIER. In seiner nächsten Sitzung am 16. Juni entscheidet der Stadtrat über eine Änderung der Gebührensatzung für das Stadtmuseum. Bei einer Zustimmung würden Tickets mindestens zehn Prozent teurer werden.

Die letzte Preiserhöhung für das Museum sowie die Einführung eines Kombitickets Museum/Porta Nigra erfolgte anlässlich der Wiedereröffnung des Stadtmuseums nach dem Um- und Erweiterungsbau am 12. Mai 2007.

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe als Eigentümer der Porta Nigra hat die Eintrittspreise ihrer Liegenschaften im vergangenen Jahr erhöht. Für das Stadtmuseum Simeonstift würden die Einzeleintritte und die Preise für die Kombitickets angehoben. Die Preise für die gemeinsamen Eintrittskarten sind mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe abgestimmt. Beispielsweise soll ein Ticket für Erwachsene dann nicht mehr 5 Euro, sondern 5,50 Euro kosten, Familien (zwei Erwachsene und Kinder) müssten einen Euro mehr bezahlen (9 statt 8 Euro).

Für die bisherigen Eintrittspreise für das Stadtmuseum ergäbe sich somit eine Steigerung von 10 beziehungsweise 11 Prozent und bei der Familienkarte von 12,5 Prozent, die damit immer noch günstiger wäre als zwei Einzelkarten für Erwachsene. Schulklassen im Klassenverband müssten künftig einen Euro pro Schüler bezahlen. Nach Recherchen in Museen vergleichbarer Größenordnung scheint dies angemessen, heißt es in der Vorlage.

Bei den Kombitickets Museum/Porta Nigra ergäbe sich eine Steigerung von durchschnittlich 19 Prozent, was darauf zurückzuführen ist, dass die Einzeleintrittspreise für die Liegenschaften der Generaldirektion Kulturelles Erbe im Durchschnitt um 33 Prozent angehoben wurden.

Die Änderungssatzung, über die am 16. Juni im Stadtrat entschieden werden soll, sieht zudem vor, dass der freie Eintritt am ersten Sonntag im Monat und der freie Eintritt für Schüler im Klassenverband entfallen.

Da im Vorfeld der Ausstellung „Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft“ die Eintrittspreise bereits veröffentlicht wurden, könnte die Erhöhung erst zum 1. August umgesetzt werden.

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