Mehr Kontrolle als in China?
XIAMEN. Der Vize-Bürgermeister von Triers chinesischer Partnerstadt Xiamen, Zang Jiebin, hat mit einem Kommentar zum Internet in Deutschland für Aufsehen gesorgt. Das berichtete die chinesische Zeitung Southern Metropolis Daily.
Normale Leute in Deutschland hätten es sehr schwer ins Internet zu kommen, berichtete Zang Jiebin seinen Landsleuten. Sie müssten nicht nur einen umständlichen Anmeldezirkus durchlaufen, um eine Genehmigung zu bekommen. Es sei auch sehr teuer, sagte er auf einer Veranstaltung zum Thema „Zivilisiertes Internet“ am vergangenen Samstag in Xiamen. Im Westen gäbe es eine starke Fokussierung auf ideologisches Management und man tue dort sehr viel mehr als in China, um das Internet zu kontrollieren, berichtete der stellvertretende Bürgermeister weiter. Deshalb stelle er fest: China sei sehr zivilisiert, sehr demokratisch und jeder solle sich glücklich schätzen, dort zu leben.
Seine Erfahrungen habe er bei einem mehrwöchigen Aufenthalt in Deutschland im April 2010 gemacht, sagte Zang. Mehrere Internetblogs und englische Webseiten in China hatten über die Veranstaltung berichtet. (sche)
von 16vor
