„Massive Verwerfungen“

TRIER. Die Freien Wähler sehen keine Notwendigkeit, Grundschulen zu schließen und die Kurfürst-Balduin-Realschule plus von Trier-West nach Ehrang zu verlangen. Die FWG-Fraktion spricht sich stattdessen für den Erhalt „wohnortnaher“ Schulen aus.

Das nun vorgelegte Konzept benachteilige die stadtteilorientierte Kinder-, Jugend- und Vereinsarbeit, zudem seien keine belegbare Zahlenwerke vorhanden, die zum Beispiel die Kosten und Folgekosten für notwendige Erweiterungsbauten, Sanierungsmaßnahmen und Umzüge beinhalten, erklärte Fraktionschefin Christiane Probst. Auch müssten hier die notwendigen Schülerbeförderungskosten „in Ansatz gebracht“ werden. Die Grundschulen, die möglicherweise geschlossen werden sollten, leisteten eine „wertvolle pädagogische Arbeit mit hervorragenden Konzepten, die eng kooperieren mit den Kindertagesstätten, um so einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten“.

Auf Unverständnis stößt bei der FWG Fraktion der Vorschlag, „die mit einem guten pädagogischen Konzept und Erfolg bei den Anmeldezahlen gestartete“ Kurfürst-Balduin-Realschule Plus in Trier-West nach Ehrang zu verlagern. Dies führe zu „einer massiven Verwerfung und Beeinträchtigung des Masterplanes sowie des Projektes ‚Soziale Stadt Trier-West‘.“ Hingegen begrüßen die Freien Wähler, dass die Umzugspläne der Nelson-Mandela Realschule Plus nach Trier-Nord nicht weiter verfolgt werden sollen. Dies führe zu einer Einsparung im zweistelligen Millionenbereich, so Probst. Dieser Stadtratsbeschluss vom 29. September 2010 sei zwar mehrheitlich auch von der FWG mitgetragen worden, aber „aufgrund der finanziellen Situation nicht länger haltbar“.

Print Friendly, PDF & Email

von

Schreiben Sie einen Leserbrief

Angabe Ihres tatsächlichen Namens erforderlich, sonst wird der Beitrag nicht veröffentlicht!

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien!

Noch Zeichen.

Bitte erst die Rechenaufgabe lösen! * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.