Lunkenheimer verlässt Mutterhaus
TRIER. Im März berief das Mutterhaus der Borromäerinnen einen zweiten Geschäftsführer, nun geht der erste von Bord: Ralf Lunkenheimer verlässt nach 18 Jahren das größte Trierer Klinikum.
Lunkenheimer wolle sich „neuen beruflichen Aufgaben“ widmen, heißt es in einer Mitteilung des Krankenhauses. Wie die Generaloberin und Vorsitzende des Aufsichtsrates des Klinikums, Schwester M. Elisabeth Mues, mitteilte, erfolge der Schritt „auf eigenen Wunsch des Geschäftsführers“. Man bedauere sehr, „dass Herr Lunkenheimer nach über 18 erfolgreichen Jahren das Mutterhaus verlässt.“ Seit April 1994 stand Lunkenheimer an der Spitze des Unternehmens. Unter seiner Ägide wuchs das Klinikum und wurde das alte Herz-Jesu-Krankenhaus einverleibt.
Er blicke „mit Stolz auf mehr als 18 abwechslungsreiche und spannende Jahre zurück, in denen ich vieles verändern und gestalten konnte“. Sein Dank gelte insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Mutterhauses für die „engagierte Zusammenarbeit“, so der scheidende Geschäftsführer. Zum weiteren Geschäftsführer wurde nun Ulrich Schmitz ernannt, der seit 2003 Ökonom der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Karl Borromäus, Trier, ist und beide Aufgaben vorübergehend parallel wahrnehmen wird.
Mit rund 1.700 Beschäftigten gehört das Mutterhaus zu einem der größten Arbeitgeber der Region und mit knapp 100.000 ambulanten und stationären Patienten zu einem der größten Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz. Im März hatte das Klinikum mit Jörg Mehr einen zweiten Geschäftsführer berufen (wir berichteten).
von 16vor
