Lehrstuhl für Menschenrechte

LUXEMBURG. Die Uni Luxemburg hat einen UNESCO-Lehrstuhl für Menschenrechte erhalten. Dieser ist an der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften angesiedelt.

Inhaber des Lehrstuhls ist der Historiker und Menschenrechts-Experte Professor Jean-Paul Lehners. Das entsprechende Abkommen läuft über vier Jahre.

Die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) hat weltweit bislang mehr als 700 Lehrstühle zu den verschiedensten Fachbereichen eingerichtet. So will die Organisation ihre Aufgaben und Ziele an Hochschulen bekannt machen, den Austausch von Wissenschaftlern fördern und Universitäten der südlichen Hemisphäre besser mit der internationalen Wissensgesellschaft vernetzen.

Ziel des ersten Luxemburger UNESCO-Lehrstuhls sei es, Forschung, Lehre, Information und Dokumentation über Menschenrechte zu fördern, heißt es in einer Mitteilung. „Der UNESCO-Lehrstuhl versteht sich als Denkfabrik und Bindeglied zur Gesellschaft. Er soll Studierende und Mitarbeiter der Universität, aber auch Bürger sensibilisieren“, so Jean-Paul Lehners. Die Forschung solle nicht nur Themen wie Nord-Süd-Kooperation und Gleichberechtigung bearbeiten, die für die UNESCO prioritär sind, sondern auch aktuelle Fragen aus allen Fachbereichen, wie etwa der Bioethik oder dem Thema Finanzen und Menschenrechte. „Hierzu ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unserer drei Fakultäten wichtig, denn Menschenrechte sind kein rein juristisches Problem“, unterstreicht Jean-Paul Lehners.

 

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