Kurz vor dem Ziel eingebrochen

TRIER. Wenige schwache Minuten haben dafür gesorgt, dass den Miezen der zweite Saisonsieg verwehrt blieb. Gegen den Fünftplatzierten aus Leverkusen unterlag die Mannschaft gestern Abend mit 26:32 (15:13).

Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start in die Partie und lagen rasch mit 2:0 in Front, ehe Leverkusen seine Chancen besser nutzen und auf 4:4 gleichziehen konnte. Doch die Miezen setzten ihr gutes Abwehrspiel fort und gingen erneut in Führung, ehe die „Elfen“ wieder ausglichen (8:8).

Zur Pause stand es verdient 15:13, sodass Gästetrainerin Renate Wolf deutliche Worte in der Kabine finden musste. Diese verfehlten offenbar nicht ihre Wirkung und die Bayer-Damen nutzten zu Beginn des zweiten Durchgangs zwei Fehler der Heimmannschaft und machten den Vorsprung abermals wett. Wieder steckte Trier nicht auf und zog seinerseits wieder bis auf 18:15 davon – die Sensation lag nun in der Luft. Die Miezen waren zu diesem Zeitpunkt aber auch das bessere Team. Katarina Vojcic überragte mit insgesamt 16 Toren (16/7).

Die Partie verlief nun aber ausgeglichener und Leverkusen kam in der 36. Minute erstmals zu einer 19:18-Führung. Bis zur 49. Spielminute konnten sich die Miezen ohne Probleme behaupten, dann hatte Bayer wieder auf 24:24 gleichgezogen und der Kampf für die Schlussrunde war endgültig eröffnet. In der 51. Minute gelang den Gästen dann nach Fehlern von Trier die erstmalige Zwei-Tore-Führung. Als die Miezen zum dritten Mal in Folge im Angriff beim Kreisanspiel den Ball vergaben, gelang Leverkusen das 27:24 und Trainer Igor Domaschenko beantragte ein Time-Out.

Doch der Wille der bis dahin aufopferungsvoll kämpfenden Trierer Truppe schien gebrochen und Leverkusen konnte mit mehreren Gegenstößen zum 32:26 erhöhen. Die „Elfen“ gewannen dank besserer Schlussphase zwar verdient, die Höhe des Sieges fiel in Anbetracht von 50 starken Trierer Minuten aber zu hoch aus.

Am Sonntag um 14.30 Uhr treffen die Miezen in der Arena auf Blomberg-Lippe.

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