Kunst gegen Komasaufen

TRIER. Der Regionale Arbeitskreis Suchtprävention eröffnet am kommenden Dienstag um 9 Uhr im „Broadway Filmtheater“ die Wanderausstellung „bunt statt blau“.

„Das Thema ‚Alkoholmissbrauch‘ gehört in den Schulunterricht“, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, als sie am 27. Juni als Schirmherrin den bundesweiten Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ der DAK in Berlin vorstellte. Die Aktion wird von der Bundesregierung unterstützt und ist als positive Präventionskampagne im aktuellen Sucht- und Drogenbericht aufgenommen.

„Kunst gegen Komasaufen“ hieß es für 12.000 Jungen und Mädchen aus ganz Deutschland. Die Aktion mit dem Slogan „bunt statt blau“ brachte zum zweiten Mal Jugendliche dazu, sich auf kreative Weise mit dem Thema „Rauschtrinken“ auseinanderzusetzen. So entstanden mehrere tausend Werke, die besonders „plakativ“ die dramatischen Folgen des Rauschtrinkens zeigen oder auf Hilfemöglichkeiten aufmerksam machen.

Das DAK Servicezentrum Trier und der Arbeitskreis Suchtprävention in der Region Trier wollen zu einer offenen Debatte über das Thema anregen. Hierzu wird die Plakatausstellung „bunt statt blau“ zum ersten Mal in Trier ausgestellt. 32 großformatige Motive können vom 23. bis 26. August im Foyer des „Broadway Filmtheaters“ betrachtet werden. Die Bilder sind Landessieger-Plakate aus Rheinland-Pfalz sowie die Sonderpreise „Junge Künstler“ des bundesweiten Wettbewerbs.

Schülerinnen und Schüler der Privatschule St. Maximin werden die Ausstellungseröffnung im Rahmen ihrer Präventionsaktion besuchen, die sie derzeit in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Suchtprävention durchführen.
Die Jungen und Mädchen werden an einem „berauschenden Streetballturnier“ teilnehmen und mit so genannten Rauschbrillen die Auswirkungen von Alkohol auf die Motorik testen. An einem Infotisch und im Internet beantworten sie Fragen zur Drogenprävention. Zudem zeigt Dirk Ziesenhenne vom „Broadway“ das prämierte Jugenddrama „Jargo“, die Geschichte eines Jungen, der aus Saudi-Arabien nach Berlin kommt und dort ins Drogenmilieu abrutscht.

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