„Kosmopolit wider Willen“
TRIER. Schulleitung und Schulelternbeirat des Max-Planck-Gymnasiums laden zu einem Vortrag mit Hellmut Stern ein. Der Berliner Jude wird unter anderem berichten, wie er 1938 als 10-Jähriger die Reichspogromnacht erlebte.
Stern floh daraufhin mit seinen Eltern nach China und kehrte erst 1961 wieder in seine Heimatstadt zurück. Mehr als drei Jahrzehnte arbeitete er dann als Geiger bei den Berliner Philharmonikern. Heute gibt er seine Erinnerungen als „Kosmopolit wider Willen“ in Gesprächen mit Schülern und Erwachsenen weiter.
So auch am Freitag, 27. Januar, vormittags mit den Schülern der 10. Klassen des MPG und des Lycée Technique Sainte Anne aus Ettelbruck, abends mit den Eltern und interessierten Zuhörern. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Aula des MPG. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
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