Häufig missbrauchter Begriff

TRIER. Über den „schwierigen Begriff“ der Freiheit wird sich eine Diskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung am kommenden Mittwoch in Trier drehen. Die Veranstaltung an der Universität steht unter dem Motto „Liberalismus und Fortschrittsdenken“.

Der Begriff der Freiheit lasse viele Interpretationen zu und werde daher auch häufig missbraucht, heißt es in einer Mitteilung des Veranstalters. „Der Freiheitsbegriff des Liberalismus impliziert zugleich immer auch den der Verantwortung. Dadurch ist Freiheit für viele etwas Unbequemes“.

In seinem Vortrag will Referent Dr. Karl-Heinz Hense vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Debatten erläutern, warum Freiheit und Verantwortung seiner Meinung nach unbedingt zusammengehören. Anhand der Ideen von Immanuel Kant, Karl Popper und Lord Ralf Dahrendorf möchte Hense darlegen, „dass der Liberalismus stets Impulse für gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Fortschritt geliefert hat“. Der Referent Dr. Karl-Heinz Hense studierte in Münster Germanistik und Philosophie, wo er auch promovierte. Von 1984 bis 1992 war er Redaktionsleiter der Zeitschrift liberal – Vierteljahreshefte für Politik und Kultur. Von 2001 bis 2009 war er Direktor der Theodor-Heuss-Akademie und Leiter des Bereiches Politische Bildung und Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Mittwoch, 21. November, 18.00 Uhr, Universität Trier, Universitätsring 15, 54296 Trier, Campus I Gebäude C, Raum C 22. Die Veranstaltung ist öffentlich, Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, www.wiesbaden.freiheit.org

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