„Halleluja“ in Heiligkreuz

TRIER. Georg Friedrich Händels „Der Messias“ zählt zu den populärsten Werken der geistlichen Musik. Am 20. November wird das Oratorium von einem deutsch-luxemburgischen Projektchor in der Trierer Pfarrkirche Heiligkreuz aufgeführt.

Gemessen an den 24 Tagen, die Händel im Sommer 1741 benötigte, um sein Werk zu komponieren, dauerten die Proben für den Auftritt des Chores relativ lange. Seit April studieren die Teilnehmer des deutsch-luxemburgischen Chorprojekts unter Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz das Oratorium ein. Beteiligt sind vor allem Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Heiligkreuz, des luxemburgischen Vokalensembles „Jubilate Musica“, sowie der „Choral reunié Donven-Flaxweiler“ aus dem Großherzogtum.

Händel gilt als der erste und wichtigste Vertreter Englands für die Gattung des Oratoriums. Er führte den „Messias“ mehrfach auf und nahm dabei wegen unterschiedlicher Aufführungsbedingungen verschiedene Umarbeitungen vor. Der berühmteste Satz ist das „Halleluja“, das den zweiten der drei Teile beschließt. Um seiner Bewunderung für dieses monumentale Stück Ausdruck zu verleihen, soll sich der englische König Georg II. bei den ersten Takten von seinem Sitz erhoben haben, was das ganze Publikum dazu veranlasste, seinem Beispiel zu folgen. „Dieser Brauch hat sich an vielen Orten der Welt bis heute erhalten“, berichtet Pütz.

Ob sich die Zuhörer am 20. November in Heiligkreuz auch von ihren Sitzen erheben werden, wird sich zeigen. Karten für das Konzert sind noch zu haben bei Ticket-Regional.

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