Grünes Licht für Gebührenfreiheit
TRIER. Zusatzstudiengänge bleiben an der Universität Trier auch in Zukunft gebührenfrei. Für diese Regelung hat der Senat der Hochschule in seiner Sitzung am Donnerstag grünes Licht gegeben.
Vom kommenden Sommersemester an werde nur noch „Deutsch als Fremdsprache“ (DaF) als Zusatzstudiengang geführt, heißt es in einer Mitteilung der Universität. Die übrigen Angebote würden auf der Ebene von Zertifikaten eingestuft, die grundsätzlich gebührenfrei sind und bleiben. Da aus Sicht der Universität und des Ministeriums an „DaF“ ein öffentliches Interesse bestehe, wird die Hochschule für diesen Zusatzstudiengang im Rahmen der rechtlichen Vorgaben keine Gebühren erheben.
„Wir haben eine schnelle Lösung im Sinne der Studierenden gefunden“, kommentierte Universitätspräsident Professor Michael Jäckel die Regelung, die im Senat einstimmig angenommen wurde. Einschreibungen sind künftig nur noch für „DaF“ möglich, für Zertifikate sind sie nicht erforderlich. Für die bereits in laufenden Zusatzstudiengängen an der Universität Trier eingeschriebenen Studierenden besteht Vertrauensschutz. Sie können diese Studiengänge gebührenfrei beenden.
Vor einem Monat hatten von der Universität verschickte Gebührenbescheide für Zusatzstudienangebote heftige Proteste ausgelöst. Mehr als 1.000 Hochschüler waren aufgefordert worden, bereits am dem kommenden Sommersemester pro Semester zusätzlich 650 Euro zu zahlen. Nach Klärung „unterschiedlicher Interpretationen der Rechtsgrundlage mit dem Bildungsministerium“ (O-Ton Universität) wurden die Zahlungsaufforderungen zurückgenommen (wir berichteten).
von 16vor
