Genossen für Energie gesucht

TRIER. Können Energiegenossenschaften als Motor der regionalen Energiewende fungieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Veranstaltung der Trierer Energiegenossenschaft der Lokalen Agenda (TRENEG) und des Vereins Lokale Agenda.

Um den Klimawandel zu bewältigen sowie gleichzeitig eine nachhaltige und sichere Energieversorgung zu gewährleisten, wird es nach Meinung von Experten in Zukunft verstärkt notwendig sein, eine dezentrale Energieversorgung aufzubauen und sicherzustellen. Strom und Wärme sollten möglichst dort produziert werden, wo sie verbraucht werden.Um viele kleine Kraftwerke zu errichten, schließen sich vielerorts Bürger zusammen, die gleichzeitig als Produzenten und Abnehmer wirken.

An der Veranstaltung der TRENEG, die sich noch in Gründung befindet, werden Dr. Burghard Flieger (Energie in Bürgerhand eG) und Dietmar von Blittersdorff (Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft) referieren. Flieger gilt als einer der besten Kenner des Genossenschaftswesens bundesweit. Seit 30 Jahren berät, schreibt, qualifiziert und forscht er über Genossenschaften. Er ist selbst im Vorstand von zwei Energiegenossenschaften aktiv, der Solar-Bürger-Genossenschaft eG und der Energie in Bürgerhand eG.

Dietmar von Blittersdorff ist Pädagogischer Leiter der Weiterbildung „Projektentwickler für Energiegenossenschaften“, sein Thema sind die Herausforderungen und Erfolge der Weiterbildung, die seit 2010 zu 15 Genossenschafts-Neugründungen geführt hat. Anschließend wird Professor Bernd Hamm, Vorstandsvorsitzender des LA21-Vereins, die vor kurzem gegründete Trierer Energiegenossenschaft eG i.G. (TRENEG) vorstellen. Hamm ist Aufsichtsratsvorsitzender der TRENEG.

Die Veranstaltung ist der Auftakt zur Mitgliederwerbekampagne für die neu gegründete Trierer Energiegenossenschaft. Interessierte Bürger können ab einem Beitrag von 500 Euro Genossenschaftsanteile erwerben und sich so für die Energiewende engagieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung, die am kommenden Donnerstag, 9. Februar, um 17.30 Uhr im Warsberger Hof stattfindet, ist kostenlos.

Print Friendly, PDF & Email

von

Schreiben Sie einen Leserbrief

Angabe Ihres tatsächlichen Namens erforderlich, sonst wird der Beitrag nicht veröffentlicht!

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien!

Noch Zeichen.

Bitte erst die Rechenaufgabe lösen! * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.