Geld für Karl-Marx-Ausstellung
MAINZ/TRIER. Der Vorstand der Stiftung „Rheinland-Pfalz für Kultur“ hat über die Förderung von weiteren 16 Projekten mit einer Gesamtsumme von 546.000 Euro entschieden. Auch das Stadtmuseum darf sich freuen.
Zu den geförderten Projekten gehören der Ankauf einer Miniaturbuchsammlung im Mainzer Gutenbergmuseum, die Produktion eines Films von Gehörlosen in Koblenz, ein Bloch-Ausstellungsprojekt in Ludwigshafen und eine Ausstellung über Karl Marx im Stadtmuseum Simeonstift.
„Rheinland-Pfalz hat eine lange Kulturtradition. Eine Förderung, die bewahrt, gleichzeitig aber auch gezielt Neues unterstützt, ist ein wichtiges Instrument für eine erfolgreiche Kulturpolitik“, sagte Ministerpräsident Kurt Beck. Die Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Kulturministerin Ahnen ergänzte: „Bei der Bewilligung der Mittel achten wir immer darauf, dass ein möglichst breites Spektrum des Kunst- und Kulturwirkens bedacht wird. Rheinland-Pfalz ist ein Land mit einer bunten und attraktiven Kulturlandschaft. Diese Vielfalt will die Stiftung als verlässliche Partnerin gezielt fördern.“
Bei der letzten Sitzung im Frühjahr hatte der Vorstand der Stiftung „Rheinland-Pfalz für Kultur“ bereits über die Förderung von 22 Projekten mit einer Gesamtfördersumme von 400.000 Euro entschieden.
Die Stiftung wurde 1991 durch das Land Rheinland-Pfalz gegründet und verfügt über ein Stiftungsvermögen von rund 94 Millionen Euro. Über 1.300 Projekte konnten bisher gefördert werden. Zudem unterhält die Stiftung die Künstlerhäuser Edenkoben und Schloß Balmoral und fördert weitere rheinland-pfälzische Institutionen im Kunst- und Kulturbereich.
Weitere Informationen zur Kulturstiftung unter www.kulturstiftung-rlp.de.
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