Gefahrenstellen inspiziert

TRIER. Die Polizeiinspektion Trier hat vor wenigen Wochen die Unfallstatistik 2011 vorlegt. Sie listet 24 so genannte „Unfallhäufungsstellen“ auf. Das sind Bereiche, in denen es pro Jahr zu mindestens fünf Verkehrsunfällen kam.

Das Straßenverkehrsamt hat nun gemeinsam mit Experten der Polizei diese Stellen jetzt vor Ort besucht, um zu klären, wie man diese Bereiche entschärfen kann. Neben bereits bekannten Problemstellen, wie dem Martinsufer/Ausoniusstraße (47 Unfälle) oder dem Georg-Schmitt-Platz/Lindenstraße (24 Unfälle), tauchen auch einige neue Gefahrenstellen auf.

Dazu gehört auch die Ecke Eurener Straße/Hornstraße. Zehn mal passierte dort 2011 ein Unfall. Sechs Mal kam es dabei zu Zusammenstößen mit Verkehrsteilnehmern, die aus der Hornstraße kommend links auf die viel befahrene Vorfahrtsstraße einbiegen wollten.

Künftig sollen neue Leitlinien das Linksabbiegen im Gefahrenbereich erleichtern. Aufgefrischte Straßenmarkierungen sollen die Sicherheit zusätzlich erhöhen.

Auf Triers Straßen ereigneten sich im letzten Jahr 123 Verkehrsunfälle mehr als 2010. Die Polizeibeamten mussten insgesamt 4 147 Unfälle aufnehmen. Hauptunfallursache war in 1 569 Fällen das Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes. 1 180 Verkehrsunfälle sind auf Fehler beim Wenden, Abbiegen, rückwärts fahren oder falsches Einfahren in den fließenden Verkehr zurück zu führen. Weitere Risikofaktoren waren Fehler beim Fahrstreifenwechsel, Missachtung der Vorfahrt und überhöhte Geschwindigkeit.

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