Gedenken an Gestapo-Terror

TRIER. Mit einer Lichtbildinstallation am heutigen Mehrgenerationenhaus, das in der NS-Zeit der Trierer Gestapo als Hauptquartier diente, wird am 9. November der Opfer von Nazi-Terror und Faschismus gedacht. 

Das Gebäude ist heute ein Ort, an dem unterschiedliche Menschen, Organisationen und Institutionen zusammen leben und arbeiten, heißt es in einer Mitteilung des Multikulturellen Zentrums, das sich für eine gerechte Behandlung aller Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, einsetzt. Man wolle „die Erinnerung daran wach halten, wozu das Gebäude während des dunkelsten Kapitels der Trierer Geschichte diente“. Im Keller wurde gefoltert, von hier aus gelangten die Verfolgten zum nahe gelegenen Güterbahnhof und von dort zum Transport in die Konzentrationslager. In Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 74 Jahren wird aus diesem Anlass eine Lichtbildinstallation gezeigt.

Die Veranstaltung beginnt um 19.15 und findet unmittelbar vor dem Haupteingang des Mehrgenerationenhauses (Christophstr. 1) statt. Bürgermeisterin Angelika Birk wird anwesend sein, außerdem werden Vorträge zur Geschichte des Gebäudes gehalten, welche die Lichtbildinstallation abrunden sollen.

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