Fußballfans weitgehend friedlich

TRIER. Zwei Mal gerieten Anhänger von Eintracht Trier und dem FC St. Pauli vor und nach dem Pokalspiel am Samstagnachmittag aneinander. Weitere Vorkommnisse stellte die Polizei nicht fest.

Das Stadtbild wurde seit dem Vormittag durch Hunderte St. Pauli-Fans gekennzeichnet, die bereits kurz nach 9 Uhr mit einem Sonderzug aus Hamburg in Trier eintrafen. Die Innenstadt war durch hohe polizeiliche Präsenz gekennzeichnet. Die Fans aus St. Pauli, die sich an vielen Stellen der Fußgängerzone in kleineren und größeren Gruppen aufhielten, unterschieden sich – außer fantypischem Erscheinungsbild und vereinzelten Gesängen – insgesamt kaum von den übrigen Touristen und zeigten sich als fußballorientierte Gäste.

Gegen 12.20 Uhr erreichte eine größere Gruppe aus dem Trierer Fanlager die Fleischstraße, wo es beim Zusammentreffen mit einer Personengruppe der Hamburger Anhängerschaft ohne erkennbaren Anlass zu einer kurzfristigen körperlichen Auseinandersetzung kam. Die beiden Gruppen wurden unmittelbar durch Polizeikräfte getrennt und anschließend auf unterschiedlichen Wegen bis zum Stadion begleitet. Eindeutige Zuordnungen von Tathandlungen waren nicht möglich. Unbeteiligte waren nach bisherigem Kenntnisstand nicht betroffen.

Das DFB-Pokalspiel verlief aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse. Nach dem Spiel wurden die bahnreisenden Hamburger Fans von der Polizei auf dem Weg zum Hauptbahnhof begleitet, wo es bis zur Abfahrt des Sonderzuges gegen 19.35 Uhr nicht zu besonderen Ereignissen kam. In der Kloschinskystraße wurden vereinzelt abwandernde St. Pauli-Fans von Unbekannten attackiert. Bei Eintreffen der Polizei hatte sich die Situation wieder beruhigt. Im weiteren Verlauf der Nachspielsphase sind keine weiteren Vorkommnisse festgestellt worden.

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