Forschungen über Moselhochwasser
TRIER. Professor Joachim Sartor stellt am kommenden Dienstag neueste Forschungsergebnisse der FH Trier zum Thema „Moselhochwasser“ im Rahmen eines VDI-Vortrages vor.
Seit knapp 200 Jahren gibt es offizielle Pegelaufzeichnungen an der Mosel, die auch die Basis für die amtliche Hochwasserstatistik bilden. Um allerdings Aussagen zum Trendverhalten beziehungsweise zu einem eventuellen Verschärfungseffekt von sogenannten Jahrhunderthochwassern (wie dem von 1993) machen zu können, müssen weiter zurückliegende, historische Ereignisse mitbetrachtet werden. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Fachhochschule Trier wurden zu diesem Zweck entlang der Mosel über 900 historische Hochwassermarken (an Gebäuden, Brücken) ausgewertet. Ergänzend wurden auch historische Berichte hinzugezogen.
Der Vortrag befasst sich mit den Ergebnissen und daraus gewonnenen neuen Erkenntnissen zu extremen Moselhochwassern. Professor Dr. Joachim Sartor wird diese Forschungen am kommenden Dienstag um 19 Uhr im Altstadthotel als Experte für Wasserwirtschaft und Wasserbau präsentieren.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
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