Weitere Festnahmen (update)
TRIER. Am späten Abend des Weiberdonnerstags kam es in Trier zu zahlreichen weiteren Polizeieinsätzen. Mehrere Personen wurden festgenommen, auch wurden wieder Platzverweise ausgesprochen. Einige Narren hatten sich offenbar nicht mehr unter Kontrolle.
Bereits am frühen Donnerstagabend hatten Polizei und Berufsfeuerwehr eine ernüchternde Bilanz gezogen. So mussten infolge von Alkoholexzessen und handgreiflichen Auseinandersetzungen mehr als 50 Personen ambulant oder sogar stationär behandelt werden. (wir berichteten) Wie die Berufsfeuerwehr am Freitagmorgen auf Nachfrage mitteilte, wurden am gesamten Weiberdonnerstag und in der vergangenen Nacht rund 60 Menschen medizinisch versorgt. Der größte Teil der Betroffenen sei in den Kliniken der Stadt versorgt worden, berichtete die Einsatzleitung. Viele seien derart betrunken gewesen, dass man sie nicht mehr bei den Eltern oder zuhause habe abliefern können.
Auch die Polizei verzeichnete ein schlimme Bilanz des gestrigen Tages: So kam es nach 18 Uhr zu einer Sachbeschädigung im Bereich des Stockplatzs. Mit einem Stuhl wurde hier die Heckscheibe eines Fahrzeugs eingeschlagen. Darüber hinaus kam es in der Zeit zwischen 21 Uhr bis 23 Uhr zu drei einfachen und einer gefährlichen Körperverletzung. Dem Beschuldigten der gefährlichen Körperverletzung, welcher mit einem Teleskopschlagstock auf eine andere Person einschlug, wurde eine Blutprobe entnommen. Die Person wurde anschließend in Gewahrsam genommen. Ein aggressiver und stark betrunkener Jugendlicher wurde um 21.30 Uhr zur Verhinderung von Straftaten in den Polizeigewahrsam eingeliefert.
Durch die Polizeikräfte hätten viele alkoholisierte Gruppen von Jugendlichen und Heranwachsenen mit aggressiver Grundstimmung festgestellt werden können, heißt es in einer Mitteilung. Mehrere Platzverweise wurden ausgesprochen. Im Rahmen der Einsätze seien mehrere Polizeibeamte massiv beleidigt worden. Entsprechende Strafverfahren habe man auch in diesen Fällen eingeleitet. Durch die Polizeipräsenz sowie frühzeitigem Einschreiten haben in vielen Fällen Schlimmeres verhindert werden können.
von 16vor
