„FDP wirft mit Nebelbomben“
TRIER-WEST/PALLIEN. In der Auseinandersetzung über die Kritik der Trierer Liberalen an den Betreibern der Skatehalle in Trier-West werfen die Grünen der FDP nun vor, das Projekt „mit Nebelbomben zu Fall“ bringen zu wollen.
Mit der Formulierung, dass die Skatehalle ein „Anlauf- und Rückzugsort für Extremisten“ sei, seien die Freien Demokraten „mal wieder weit über das Ziel hinaus geschossen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Es werde versucht, „ehrenamtliches Engagement auf eine Weise zu diskreditieren, die nicht nur jeder Grundlage entbehrt, sondern auch einzig und allein der eigenen Suche nach einem Profil entspringt und nicht an der Sache orientiert ist“, erklärte Ratsmitglied Reiner Marz. Der Grüne versicherte den Betreibern des „Projekt X“, dass diese „weiterhin eine breite Unterstützung erfahren“ würden.
Doch außer den Grünen hat in der aktuellen Debatte über den Eklat vom vergangenen Wochenende noch keine Partei Stellung bezogen. Aus dem Rathaus ist zu erfahren, dass man den Stadtratsbeschluss vom Februar umsetzen werde. Einstimmig hatte das Gremium seinerzeit einen Fahrplan für die Suche nach einem langfristigen Konzept und Standort für das „Projekt X“ beschlossen. Als Hallenbetreiber Axel Reichertz am Sonntag gegenüber 16vor ankündigte, sein Ehrenamt niederzulegen und die Einrichtung deshalb vorerst zu schließen, machte er zugleich deutlich, dass er weiterhin mithelfen wolle, eine Lösung für das Projekt zu finden.
Weitere Informationen: Am 15. November ist Stichtag für die Skatehalle und FDP-Brief zur Skatehalle sorgt für Eklat
von Marcus Stölb
