Erfolgreiche Ausstellung

TRIER. Nach 16 Wochen ging am Sonntag die Ausstellung „Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft“ zu Ende. Mehrere 10.000 Besucher sahen die Exponate im Stadtmuseum Simeonstift und im Landesmuseum.

„Die Presseresonanz war fantastisch. Neben den hiesigen Medien berichteten auch die großen, überregionalen Zeitungen und Radiosender durchweg positiv über unser Trierer Großprojekt“, so Dr. Elisabeth Dühr vom Stadtmuseum. „Außerdem kamen so viele Schülergruppen wie noch nie zu einer Sonderausstellung.“ Insgesamt zählte das Haus 25.100 Besucher.

Auch im Landesmuseum zieht man ein positives Fazit. „Während der Laufzeit der Ausstellung sind rund 35.000 Besucherinnen und Besucher ins Museum gekommen – dies ist ein großer Erfolg“, sagt Direktor Dr. Eckart Köhne. Allerdings nahm die Sonderausstellung dort nur einen kleinen Teil ein.

Viele Begleitveranstaltungen wie das Tufa-Tafel-Theater oder das Poverty-Requiem waren ausverkauft. Die Lesereihe zur Ausstellung besuchten mehrere hundert Kinder. Zu den Vorträgen der zentralen Veranstaltungsreihe nebst anschließendem Ausstellungsbesuch kamen fast 400 Zuhörer. Insgesamt 5000 Menschen nahmen am Begleitprogramm teil.

Professor Herbert Uerlings, Gesamtleiter des Ausstellungsprojekts und Sprecher des Sonderforschungsbereichs 600 „Fremdheit und Armut“ an der Universität Trier, zieht Bilanz zum Kooperationsprojekt zwischen der Universität und den Museen: „Die Armutsausstellung war ein großer Erfolg. Meine anfängliche Skepsis – Armut im Museum? – ist schon am Eröffnungstag verflogen. Mehr noch als die Besucherzahl hat mich aber das große Interesse an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema der Ausstellung beeindruckt, das in vielen Führungen und Kommentaren zum Ausdruck kam, aber auch auf vielen Veranstaltungen des Begleitprogramms und in der regen Nachfrage nach dem Katalog und dem Didaktischen Themenheft. Unser Hauptziel war es, eine breitere Öffentlichkeit für Armutsfragen in Geschichte und Gegenwart zu sensibilisieren. Das ist gelungen!“

Die Ausstellung wird in reduzierter Form vom 11. September bis zum 6. November im Museum der Brotkultur in Ulm gezeigt. Die Eröffnung findet am Sonntag, 11. September, um 11 Uhr statt. Weitere Informationen zur Ausstellung in Ulm sowie zu den Öffnungszeiten finden Sie unter www.museum-brotkultur.de.

Weiterer Beitrag zum Thema: „Die Geschichte der Armut in der Kunst„.

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