Demonstration vor Krankenhaus

TRIER. Die Gegner einer möglichen Schließung der Geburtshilfe des Trierer Elisabethkrankenhauses machen weiter Front: Für kommenden Freitag planen sie eine Demonstration vor dem Klinikum in der Theobaldstraße.

Man wolle so die Forderung bekräftigen, dass die Station Geburtshilfe und Gynäkologie auf jeden Fall erhalten bleiben müsse, erklärte Protestinitiatorin Eva Schichel am Dienstag gegenüber 16vor. Eventuell müssten andere Stationen zusammengelegt werden, so Schichel weiter.

Die Konzentration der Geburtshilfe auf den Standort Ehrang des Ökumenischen Verbundkrankenhauses gefährde Arbeitsplätze und führe dazu, das „Hunderten von Frauen ihre Klinik der Wahl genommen wird“, warnt Schichel. Im Übrigen gelte es eine mögliche Überlastung der Geburtshilfe in Ehrang zu vermeiden.

Die Demonstration beginnt um 13.30 Uhr vor dem Elisabethkrankenhaus. Am selben Nachmittag will die Klinikleitung in einem Pressegespräch über die weiteren Planungen für das Ökumenische Verbundkrankenhaus informieren.

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