Debakel für die Miezen
BAD LANGENSALZA. Die Miezen haben ihr Auswärtsspiel beim Thüringer HC deutlich mit 17:39 (9:20) verloren. Unter der Leitung von Igor Domaschenko hatten die Triererinnen gegen die favorisierten Gastgeberinnen keine Chance.
Das Team von Herbert Müller ist amtierender Meister, amtierender Pokalsieger und Spitzenreiter in der aktuellen Saison. Nur der Buxtehuder SV und zuletzt überraschenderweise auch die Damen von Frisch Auf Göppingen erwischten die beste Mannschaft der Liga bisher auf dem falschen Fuß und kamen zu knappen Siegen. Vorgewarnt von dieser kürzlichen Niederlage ließ der THC gegen Trier nichts anbrennen und beherrschte die Partie von der ersten Minute an.
Die Miezen, denen erst ein Saisonsieg gegen die SVG Celle gelang, konnten den THC nicht stoppen. Bereits zur Pause war die Partie beim Stand von 20:9 entschieden. Ex-Mieze Nadja Nadgornaja war mit sieben Toren erfolgreichste Torschützin aus dem Spiel heraus, ihre Mannschaftskollegin Katrin Engel traf zehn Mal, darunter aber sechs Siebenmeter. Snelder (fünf Treffer), Reiche, Popluharova und Wohlbold (je vier Tore) komplettierten das Schützenfest des THC.
Auf Trierer Seite scheiterten die Angriffsbemühungen ein ums andere Mal, sodass Linksaußen Megane Vallet mit nur drei Treffern beste Torschützin auf Seite der Gäste wurde. Katarina Vojcic traf drei Siebenmeter und einmal aus dem Spiel heraus. Während Katrin Engel alle sechs Siebenmeter für Erfurt traf, vergab Trier von drei von sieben Strafwürfen.
Für die Miezen war es damit die erwartete Niederlage, wenngleich die Höhe der Pleite erschreckt. Die Konzentration gilt nun den fünf Heimspielen in Folge, in denen sie punkten wollen. Jeder Zähler kann im Kampf um den Klassenerhalt mit der SVG Celle entscheiden. Der zwei Punkte hinter den Miezen auf dem Abstiegsplatz rangierende Aufsteiger hatte gegen Leverkusen am Samstag lange Zeit die Chance auf einen Punktgewinn, ehe Bayer den Sack am Ende doch zu machte. Die Elfen sind am Mittwochabend um 19:30 Uhr in der Arena zu Gast.
von 16vor
