„Bitburger“ ab Montag wieder frei

TRIER. Trotz der anfangs schlechten Witterung wurde der Zeitplan eingehalten: Nach zehn Wochen Vollsperrung fließt der Verkehr ab dem frühen Montagmorgen zumindest wieder einspurig in beiden Richtungen über die Bitburger Straße.

Das teilte am Freitag die Stadt mit. Mit dem Ausbau und der Asphaltierung der Fahrbahn im untersten Abschnitt wird der letzte Akt am Wochenende aller Voraussicht nach rechtzeitig abgeschlossen. Ein Wasserrohrbruch an der Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Brücke habe die Arbeiten nur kurzzeitig verzögert. Die Fahrbahn kann aber noch nicht endgültig markiert werden, weil der frische Asphalt zunächst auskühlen muss, so das Rathaus.

Rundum zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten während der Vollsperrung zeigte sich Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani. „Es waren aufregende Wochen, aber trotz einiger Zwischenfälle und Komplikationen können wir ein sehr positives Fazit ziehen. Das Versprechen, die Straße nach zehn Wochen wieder freizugeben, wurde eingehalten.“ Erfreut über das die bevorstehende Freigabe des Verkehrs zeigen sich auch die Trierer Einzelhändler: „Wir müssen unsere anfänglichen Bedenken zum Teil revidieren, denn der Umsatzrückgang hat sich insgesamt im erträglichen Rahmen bewegt“, so Gerd Guillaume, Vorstandsmitglied der City-Initiative. Der Ausbau der Bitburger Straße sei eine sinnvolle und nachhaltige Investition im sinne der Erreichbarkeit von Trier für Touristen und Einkäufer.

Die Bauarbeiten auf der Bundesstraße werden allerdings noch bis November andauern. Dabei wird es auch immer wieder zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Restarbeiten konzentrieren sich auf den Abschnitt oberhalb der Napoleonsbrücke. Dabei steht besonders die Herrichtung des so genannten „Trampelpfads“ im Blickpunkt, der als kombinierter Fuß- und Radweg zur Fachhochschule – allerdings mit beträchtlicher Steigung – ausgebaut wird. Dazu sind weitere Felssicherungen sowie der Einbau von Geländern und einer Stützwand erforderlich.

Bewohner der Kleinen Bitburger Straße, die bergauf Richtung Autobahn/Bitburg fahren wollen, müssen künftig einen Umweg in Kauf nehmen, weil sie nicht direkt links auf die Bitburger Straße abbiegen dürfen. „Für die Betroffenen ist diese Entscheidung bedauerlich, aber noch zumutbar“, so Kaes-Torchiani, „in der Abwägung war uns letztlich die Stauvermeidung auf der Bundesstraße wichtiger.“

Print Friendly, PDF & Email

von

Schreiben Sie einen Leserbrief

Angabe Ihres tatsächlichen Namens erforderlich, sonst wird der Beitrag nicht veröffentlicht!

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien!

Noch Zeichen.

Bitte erst die Rechenaufgabe lösen! * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.