Besserer Brandschutz im Theater

TRIER. Das Amt für Gebäudewirtschaft hat am und im Trierer Theater eine Vielzahl von dringend notwendigen Sanierungsarbeiten umgesetzt. Insbesondere der Brandschutz sei verbessert worden, teilte die Stadt mit.

Damit erfüllt das Theater pünktlich zur neuen Saison wieder die strengen Sicherheitsbestimmungen. „Den Mitarbeitern gebührt Lob, dass die unter sehr hohem Zeitdruck geleistete Arbeit dazu beigetragen hat, die Sicherheit der Menschen im Theater zu verbessern“, so Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani.

Der Schwerpunkt lag vor allem auf Maßnahmen, die den Zuschauern und dem Theaterpersonal im Falle eines Brandes eine sichere und schnelle Flucht ermöglichen. So wurde beispielsweise ein Brandschutztor zwischen der Seitenbühne und den Werkstätten eingebaut. Zudem wurden weitere Rauchmelder in den Räumlichkeiten installiert. Auch die Sprinkleranlage wurde optimiert. Eine verbesserte Sprinklerverteilung und ein neuer Wassertank sollen die Rettung erleichtern. Der Tank tauchte Anfang des Jahres überraschend als weiterer Posten bei der Brandschutzmaßnahme auf. 500.000 Euro sollte der Behälter kosten. Schließlich reichte aber auch ein kleiner Tank, der um knapp die Hälfte günstiger war.

Die Mitarbeiter hinter den Kulissen profitieren ebenfalls von der Brandschutzsanierung. Sowohl der alte Lasten- wie auch der Bühnenaufzug wurden komplett demontiert und jeweils durch ein neues Exemplar ersetzt.

Kulturdezernent Thomas Egger ist mit dem Fortschritt zufrieden: „Die Koordination zwischen Theater und der städtischen Gebäudewirtschaft hat prima funktioniert. Wir sind froh, die wichtigsten Sanierungsarbeiten rechtzeitig zum Spielzeitbeginn fertig gestellt zu haben.“ Bis Jahresende werden allerdings noch weitere Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Unter anderem sollen zusätzliche Fluchtwege im Bereich des Personal- und Bühneneingangs sowie im Untergeschoss der Probebühne entstehen. Der Einbau von Brandschutztüren im gesamten Gebäude steht ebenfalls auf dem Programm. Dadurch können die Treppenräume rauchfrei gehalten und die Rettungswege optimiert werden. Eine Störung des Spielbetriebs gibt es aber nicht.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,84 Millionen Euro und decken sich mit der ursprünglichen Kalkulation. Zusätzlich werden für 305 000 Euro bis Ende 2012 ein behindertengerechter Aufzug sowie eine neue Behindertentoilette gebaut. Damit schreitet die barrierefreie Erschließung des Gebäudes weiter voran.

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