Berndorf aus der Nähe

TRIER. Unter dem Titel „Jacques Berndorf. Von der Eifel aus betrachtet“ plaudern Berndorf und Fritz-Peter Linden am Mittwoch, 2. November, um 20.15 Uhr in der  Mayerschen Interbook.

Als Journalist hat Michael Preute die Krisenherde der Welt bereist, hat sich aufgerieben, verbraucht. Für aufwändige Recherchen und Kriegsberichterstattungen hat er seine Gesundheit geopfert, brannte völlig aus und verfiel scheinbar unrettbar dem Alkohol.

Ein harter Bruch in seinem Leben führte ihn schließlich in die Eifel, an den westlichen Rand der Republik, ließ ihn aus dem hektischen Dasein des Topjournalisten hineinfallen in eine entschleunigte Provinz abseits des großen Weltgeschehens. Hier lag seine einzige Chance zu gesunden. Er nutze sie und wurde zu Jacques Berndorf.

Heute ist er der meistgelesene deutschsprachige Krimiautor mit einer Gesamtauflage von vier Millionen verkauften Eifelkrimis. In diesem Jahr wird Jacques Berndorf 75 Jahre alt. Ein passender Anlass, um im Gespräch mit Fritz-Peter Linden auf sein bewegtes Leben zurückblicken. Und dabei kommt einiges ans Licht.

Offen, ehrlich und ohne Rücksicht auf sich selbst gibt Deutschlands erfolgreichster Krimi-Autor Auskunft – über seine aufregenden Zeiten als Reporter für die großen Magazine, über seine verlorenen Alkoholjahre und über sein neu gewonnenes Leben in der Eifel. Berndorf aus der Nähe: so spannend wie seine Romane.

Fritz-Peter Linden, geboren 1962 in Prüm, Studium der Anglistik und Kunsterziehung, arbeitete als Lehrer für die Sekundarstufe II in Aachen. Heute schreibt, fotografiert und zeichnet er für Agenturen, Verlage und Tageszeitungen, vorrangig den Trierischen Volksfreund.

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