Beiträge von » Marcus Stölb

„Das Geld hätten wir besser in die Mosel geworfen“

Dass sich ein Großteil der Trierer Straßen in einem desolaten Zustand befindet, ist keine Neuigkeit. Dass ihre Sanierung enorme Summen kosten würde, war ebenso bekannt. Dank eines von der Gesellschaft für Straßenanalyse (GSA) erstellten Zustandskatasters gibt es aber nun konkretere Informationen über das rund 570 Kilometer lange Straßen- und Wegnetz der Moselstadt. Ergebnis: Bei 49 Prozent des gesamten Netzes wurde der „optimale Eingreifzeitpunkt“ bereits verpasst. Einer Schätzung der GSA zufolge benötigt die Stadt in den nächsten zehn Jahren mindestens 100 Millionen Euro für die Sanierung ihrer Straßen und Wege. Wie Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani am Mittwochabend berichtete, flossen in den vergangenen drei Jahren allein mehr als 90.000 Euro in Reparaturen an der Loebstraße, deren Ausbau sich aufgrund von Auseinandersetzungen mit einigen Anliegern weiter verzögert.
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Wieder Feuer in Euren

EUREN. Im Stadtteil Euren hat es in den frühen Morgenstunden erneut gebrannt: An der Straße „Vor Plein“, den Trierern besser bekannt unter der Bezeichnung „Promilleweg“, fingen rund 1.000 Kubikmeter Grünabfälle Feuer.
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„Wir sind auf Abriss eingestellt“

Seit einem Jahrzehnt hing ihr Schicksal in der Schwebe, nun scheint es endgültig besiegelt: Die Trierer Kabinenbahn wird nach Lage der Dinge nicht mehr in Betrieb gehen, sondern aller Voraussicht nach demontiert. Nachdem es Pächter Peter Schwab auch bis zum vergangenen Samstag nicht gelungen war, die Bahn wieder zum Laufen zu bringen, fielen die von ihm in Erbpacht gehaltenen Flächen für die Berg- und Talstation wieder an die Stadt zurück. Die städtischen Gremien haben nun zwei Monate Zeit um zu entscheiden, ob Schwab die Anlage auf eigene Kosten abreißen muss, oder ob die Stadt den Betrieb der Anlage in Eigenregie übernehmen wird. Noch vor der Sommerpause soll eine Entscheidung fallen, und fast alles spricht dafür, dass sich Trier von seiner Touristenattraktion trennen wird.
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Trierer CDU attackiert OB Jensen

TRIER/MAINZ. Nach Äußerungen von Ministerpräsident Kurt Beck zum Projekt Moselaufstieg erheben die Trierer Christdemokraten schwere Vorwürfe an die Adresse von OB Klaus Jensen und Sozialministerin Malu Dreyer.
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Trierer Moselaufstieg bleibt auf der Strecke

Der Lückenschluss der B 50 zwischen Platten in der Eifel und Longkamp im Hunsrück wird kommen. Sozialdemokraten und Grüne einigten sich bei ihren Koalitionsverhandlungen in Mainz darauf, den umstrittenen „Hochmoselübergang“ fertigzustellen. Im Gegenzug soll auf die geplante Mittelrheinbrücke verzichtet werden – und wohl auch auf den Moselaufstieg bei Trier. Ministerpräsident Kurt Beck erklärte das seit Jahrzehnten diskutierte Verkehrsvorhaben am Montagnachmittag für verzichtbar. Damit widersprach er seinem Noch-Verkehrsminister Hendrik Hering, der vor ziemlich genau einem Jahr in Trier noch einmal die Notwendigkeit des Projekts betont hatte. Verzichtbar scheint nun auch eine für den 16. Mai geplante Veranstaltung in der IHK, und verzichten wird das Land künftig auf die Erhebung von Langzeitstudiengebühren.
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Stadt plant erhebliche Strafen

TRIER. Der Stadtvorstand hat sich am Montagmorgen mit der Verunreinigung des Palastgartens, vor allem an den Wochenenden, beschäftigt. Im Rathaus plant man „erhebliche Strafen“ und verstärkte Kontrollen.
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Rund 7.000 Trierer gefragt

TRIER. Am Dienstag kommender Woche beginnen 90 Erhebungsbeaufragte mit ihren Interviews für den Zensus 2011. Rund 7.000 Trierer wurden durch eine Stichprobe ausgewählt und sind nun zur Auskunft verpflichtet.
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Tufa und Theater

TRIER. Ein Bericht über die Entwicklungsgeschichte der Tufa und die Vorstellung des Jahresprogramms 2011/2012 stehen auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des städtischen Kulturausschusses.
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Juncker platzt wegen Knöllchen der Kragen

Ist Trier bald seinen einzigen noch lebenden Ehrenbürger los? Jean-Claude Juncker erwägt nach Informationen von 16vor, den Titel zurückzugeben. Offiziell ist von Überlastung die Rede, der Premier werde seiner ganzen Auszeichnungen nicht mehr Herr, heißt es am Krautmarkt, Luxemburgs Regierungsviertel. Doch hinter den Kulissen kursiert eine andere Begründung für den in der Stadtgeschichte bislang einmaligen Vorgang: Demnach ist Juncker verärgert darüber, dass er wegen Falschparken ein Knöllchen zahlen soll. „So geht man mit einem Ehrenbürger nicht um!“, ließ er Klaus Jensen ausrichten. Der OB bemüht sich um Schadensbegrenzung, doch für die Baudezernentin ist die Sache klar: „Auch ein Herr Juncker darf nicht mal eben so auf einem Trierer Radweg parken“. Schon werden Namen für einen neuen Ehrenbürger gehandelt.
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