„Das Geld hätten wir besser in die Mosel geworfen“
Dass sich ein Großteil der Trierer Straßen in einem desolaten Zustand befindet, ist keine Neuigkeit. Dass ihre Sanierung enorme Summen kosten würde, war ebenso bekannt. Dank eines von der Gesellschaft für Straßenanalyse (GSA) erstellten Zustandskatasters gibt es aber nun konkretere Informationen über das rund 570 Kilometer lange Straßen- und Wegnetz der Moselstadt. Ergebnis: Bei 49 Prozent des gesamten Netzes wurde der „optimale Eingreifzeitpunkt“ bereits verpasst. Einer Schätzung der GSA zufolge benötigt die Stadt in den nächsten zehn Jahren mindestens 100 Millionen Euro für die Sanierung ihrer Straßen und Wege. Wie Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani am Mittwochabend berichtete, flossen in den vergangenen drei Jahren allein mehr als 90.000 Euro in Reparaturen an der Loebstraße, deren Ausbau sich aufgrund von Auseinandersetzungen mit einigen Anliegern weiter verzögert.
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