Auszeichnung für Dauerausstellung
TRIER. Die ständige Ausstellung des Landesmuseums wird mit einem der wichtigsten internationalen Preise für Design, dem „red dot: best of the best“ ausgezeichnet.
Entwurf und Ausführung des Architektenbüros „neo.studio“ aus Berlin setzten sich in der Kategorie „communication design“ gegen eine große Anzahl von Mitbewerbern durch. Der Preis für höchste Designqualität wird am 7. Oktober in Berlin verliehen.
In 24 Wettbewerbskategorien bewerteten international renommierte Design-Experten insgesamt 6.468 Arbeiten aus 40 Ländern in einem mehrtägigen Auswahlprozess. 608-mal wurde der „red dot“ vergeben, jedoch nur 80-mal der „red dot: best of the best“ für besondere Kreativleistungen. Diese exklusive Auszeichnung erhält nun auch die Ausstellung des Landesmuseums.
Die neue Schausammlung eines der bedeutendsten archäologischen Museen Europas wurde in zwei Etappen im Oktober 2009 und Februar 2011 neu eröffnet. Seit der Neueröffnung konnte das Museum seine Besucherzahlen deutlich steigern. „Die Präsentation der eigenen Sammlungsbestände ist für ein Museum fast noch wichtiger als Wechselausstellungen, sie ist die nachhaltige Visitenkarte des Museums. Gerade im Landesmuseum Trier sind wir besonders stolz auf unsere weltbekannten Exponate, und deshalb freut und bestärkt uns dieser Preis umso mehr“, erläutert Mechthild Neyses-Eiden, Stellvertretende Museumsdirektorin und Projektleiterin der Neupräsentation.
In 18 Sälen werden im Landesmuseum Trier auf 3.500 Quadratmetern nicht nur etwa 4.500 archäologische und kunsthistorische Objekte aus Deutschlands ältester Stadt und ihrer Umgebung präsentiert, sondern auch die circa 12.000 Exponate des Münzkabinetts. Den Schwerpunkt in der Schau über 200.000 Jahre Regionalgeschichte bildet die Römerzeit, in der Trier in der Epoche der Spätantike als Kaiserresidenz zur Weltstadt aufstieg.
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