Anfangsverdacht ohne Ende
TRIER/KOBLENZ. 2008 sorgte das Trierer Umweltzentrum der Handwerkskammer für Negativschlagzeilen. 2012 ist ein Ende der Ermittlungen gegen die damaligen Hauptgeschäftsführer noch immer nicht absehbar.
Das Uwz hatte über Jahre Fördergelder zu Unrecht beantragt. Unter anderem wurden mit vorformulierten und rückdatierten Angeboten Zuschüsse erschlichen. Infolge des öffentlichen Bekanntwerdens der Unregelmäßigkeiten trennte sich die Hwk vom langjährigen Leiter ihres Umweltzentrums.
Doch dann gerieten die damaligen Hauptgeschäftsführer der Kammer in den Fokus der Ermittlungen. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass durch bewusst falsche Angaben Fördermittel verschiedener Subventionsgeber erschlichen und entgegen dem eigentlichen Subventionszweck verwendet wurden, erklärte damals der Koblenzer Oberstaatsanwalt Hans-Peter Gandner. Seine Behörde beheimatet die Zentralstelle des Landes für Wirtschaftsstrafsachen.
Nachfrage bei Gandner, ob sich denn der Anfangsverdacht mittlerweile erhärtet habe: Das Verfahren dauere an, „ein Abschluss ist zur Zeit noch nicht abzusehen. Weitere Auskünfte können zur Zeit nicht erteilt werden“.
von 16vor
