Andersen rückt nach (update)

TRIER. Linde Andersen wird für die Linke in den Trierer Stadtrat einziehen. Die 66-Jährige, die bereits dem Ortsbeirat von Trier-West/Pallien angehört, folgt auf Johannes Verbeek, der sein Mandat niedergelegt hat.

Linde Andersen stammt aus Nordrhein-Westfalen, fast drei Jahrzehnte verbrachte sie aber auf Sylt, wo sie kommunalpolitisch aktiv war. Seinerzeit allerdings noch für die SPD. Später stieß sie zur WASG, die mit der PDS zur Partei Die Linke fusionierte. Sie wolle sich als Ratsmitglied vor allem für eine Verbesserung der Lebens- und Wohnverhältnisse in ihrem Heimatstadtteil Trier-West einsetzen, kündigte Andersen gegenüber 16vor an.

Mit Katrin Werner will sie nun eine neue Linken-Fraktion im Stadtrat bilden. „Wir haben heute Nachmittag bei der Stadtverwaltung den Willen bekundet, gemeinsam eine Fraktion zu gründen. Zusammen werden wir kontinuierlich linker Politik im Stadtrat Geltung verschaffen“, kündigte Katrin Werner am Abend an. Die Wohnungssituation in Trier habe für die neue Fraktion höchste Priorität. „Für uns ist es ein unveräußerbares Grundrecht, dass jeder Mensch in Trier lebenswürdigen Wohnraum erhält“, so Werner. Weiter heißt es in einer Mitteilung:  „Gemeinsam haben wir beschlossen, dass Katrin Werner die Fraktion führen wird. Den Fraktionsvorsitz sehen wir jedoch als Formalia. Wir fühlen uns als gleichberechtige Fraktionsmitglieder, die mit viel Frauenpower für die Belange der Trierer Bürgerinnen und Bürger kämpfen werden“.

Linde Andersen ist in den Stadtrat nachgerückt, nachdem Konstantin Kanty den Verzicht auf sein Mandat erklärte. Man danke Konstantin Kanty für sein solidarisches Verhalten und die Unterstützung im Kommunalwahlkampf. Mit der Ankündigung, wieder eine Fraktion zu bilden, ist sicher, dass es zu einer erneuten Neuwahl der Ausschüsse kommen wird, da die Linke künftig wieder Anspruch auf eine Vertretung in diesen Gremien hat.

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