„An der Universität brennt es“

TRIER. Studierende aus Landau, Koblenz, Trier, Kaiserslautern und Mainz werden an diesem Dienstag gegen die Sparpolitik der Landesregierung im Bildungsbereich protestieren. In Trier setzt sich der Demonstrationszug gegen 18.30 Uhr in Bewegung.

Treffpunkt ist auf dem Viehmarkt, gegen 19 Uhr sind vor der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion am Willy-Brandt-Platz die ersten Redebeiträge geplant. Über die Ostallee soll der Protest dann in Richtung Porta Nigra fortgesetzt werden.

„In Trier geht es um die Substanz der Universität, Einsparungen im bekannten Ausmaß würden die derzeit gebotene Fächervielfalt, darunter viele Orchideenfächer, die gar bundesweit einmalig sind, nicht mehr gewährleisten können“, warnt Kilian Krumm, Sprecher der Trierer Studierendenvertretung. Auch in der Lehrerausbildung gebe es „mehr Abfertigung als Ausbildung“. Das der Personalrat der Universität den Aufruf zur Demonstration unterstütze, unterstreiche auch die „Betroffenheit der Dozierenden und nichtwissenschaftlichen Angestellten dieser Universität“ Krumm weiter: „Der aktuelle Status quo ist alarmierend. An der Unversität brennt es“.

Neben Krumm planen laut Veranstalter die Professorin und ehemalige Vizepräsidentin der Universität Trier, Helga Schnabel-Schüle, sowie der Dekan des Fachbereichs Gestaltung der Trierer Fachhochschule, Professor Franz Kluge, Redebeiträge.

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