Abschied mit Brimborium und Tamtam
TRIER. Ab heute veranstaltet der „karussell e.V.“ das mehrtägige Festival „Brimborium und Tamtam“ in der Tufa. In diesem Rahmen werden deren Produktionen „Täterenkel“, „Ein Hungerkünstler“ und „Darf’s noch ein bisschen mehr sein“ ein letztes Mal zu sehen sein.
Mit dem Festival, das bis Samstag dauert, verabschiedet sich der studentische Kulturverein „karussell e.V.“ aus Trier. In diesem Rahmen soll die Gelegenheit gegeben werden, verpasste Stücke nochmal anzuschauen und sich einen Überblick über die Arbeit der vergangenen Jahre zu verschaffen. Durch die zeitliche Nähe der verschiedenen Stücke soll gezeigt werden, wie unterschiedlich die Themen waren, mit denen sich die Produktionen in den letzten Jahren beschäftigt haben.
Mit einem vielschichtigen Begleitprogramm möchte das Festival über reines Zuschauen hinausgehen: In der Podiumsdiskussion „Trier, Deine Kreativen!“ am Donnerstag um 19 Uhr steht nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft im Mittelpunkt: Vertreter aus Kultur, Politik und Medien positionieren den Kulturstandort Trier und diskutieren, welche Angebote die kleine Großstadt ihrem kreativen Potential machen kann.
Einen ganz praxisbezogenen Einblick in kreative Arbeit gibt es im ersten Obergeschoss der Tuchfabrik. Für die gesamte Dauer des Festival werden dort handgemachte Designprodukte angeboten: Von Kleidern über Accessoires bis zum Teelichthalter. Abgerundet werden die Verkaufstage mit einem Rahmenprogramm aus Film, Ausstellungen, Musik und Partys.
Auch wenn der Verein nun aus den Veranstaltungskalendern der Stadt verschwinden wird, kann sich am Tag nach dem Festival jeder noch ein Stückchen für die Ewigkeit sicher: In alter „Edeltrude“-, „Karussell“- und „Butterkeks“-Manier sucht das gesamte „Karussell“-Eigentum (von Beleuchtungstechnik bis zur Tischlampe) auf einem großen Flohmarkt neue Besitzer.
Das vollständige Programm finden Sie hier.
von 16vor
