Fünf Millionen für BKSZ Trier

MAINZ/TRIER. Der Mainzer Innenminister Roger Lewentz hat jetzt einen Zuschuss von fünf Millionen Euro für die Förderung des geplanten Brand- und Katastrophenschutzzentrums (BKSZ) in Trier bewilligt.

Bei zuwendungsfähigen Kosten von rund 8,3 Millionen Euro entspreche dies einem Fördersatz von rund 60 Prozent, heißt es in einer Mitteilung. „Die Stadt Trier wird mit diesen Landesmitteln in die Lage versetzt, die Sicherheit der Menschen im Bereich des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes wesentlich und nachhaltig zu optimieren“, so der Minister. „Wir freuen uns, dass mit der Bewilligung von fünf Millionen Euro der Bau einer zweiten Feuerwache in Ehrang in Angriff genommen und damit die Sicherheit im nördlichen Bereich der Stadt verbessert werden kann“, begrüßt Oberbürgermeister Klaus Jensen die Ankündigung des Innenministeriums für die Förderung des BKSZ.

Das Brand- und Katastrophenschutzzentrum wird auf dem Gelände des ehemaligen Brauchwasserwerkes in Trier-Erang errichtet. Auf einer Grundstücksfläche von ca. 11.500 Quadratmetern wird zum einen die Feuerwache II mit der Wachabteilung untergebracht. Für diese dann ständig besetzte Dienststelle, d. h. auch nachts und an den Wochenenden, hat die Stadt Trier 25 neue Personalstellen geschaffen. Dadurch könnten künftig in diesem Gebiet der Stadt Trier, in dem sich unter anderem das Marienkrankenhaus sowie der Hafen, Industrieanlagen und der Güterbahnhof befinden, die rechtlich geforderte Einsatzgrundzeit sowie die einschlägige Hilfsfrist sichergestellt werden, so das Ministerium. Zum anderen werde eine Halle für die Unterbringung der Wechselaufbauten für Trägerfahrzeuge der Feuerwehr errichtet. Dadurch wird es möglich sein, die Fahrzeuge und Geräte, die sich derzeit noch an anderen Standorten in Trier befinden, einsatztaktisch sinnvoll zu stationieren, damit sie für Einsätze ohne Zeitverzögerung zur Verfügung stehen.

Daneben wird die gesamte Ausbildung der Feuerwehr Trier künftig zentral in dieser neuen Liegenschaft stattfinden. Zu diesem Zweck werden umfangreiche Ausbildungsräume mit angegliederter Übungshalle und Übungsturm eingerichtet, in der die jungen Beamtinnen und Beamte ihre Feuerwehr- und Rettungsassistentenausbildung erhalten. Ein Teil der Einrichtungen kann dann auch in Kooperation mit anderen Feuerwehren aus dem Landkreis genutzt werden.

Bei einer voraussichtlichen Bauzeit von rund zwei Jahren rechnet die Stadt mit der Fertigstellung Ende 2014 / Anfang 2015. Der Entscheidung sei ein „intensiver und sehr konstruktiver Abstimmungsprozess zwischen den Vertretern der Stadt Trier, der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier und des Innenministeriums vorausgegangen“, heißt es. So habe die ursprüngliche Planung „einvernehmlich wesentlich optimiert werden“ können, so dass nun rund 1.000 Quadratmeter Nutzfläche eingespart werden könnten.

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