Obama schon am Ende?
TRIER. In wenigen Wochen stehen in den USA die nächsten Präsidentschaftswahlen an. Noch vor dem Wahlgang wird der ehemalige ARD-Korrespondent und Grimme-Preisträger Klaus Scherer an der Uni Trier seine Sicht der Dinge liefern.
Wie auch immer das Rennen ausgehen mag – die Präsidenten-Wahl in Amerika verspricht spannend zu werden und der allgegenwärtige, exzessive Wahlkampf ist möglicherweise ein Teil des ganz normalen Wahnsinns in den USA. Unter diesem Titel hat der frühere USA-Korrespondent der ARD, Klaus Scherer, ein Buch geschrieben: „Wahnsinn Amerika. Innenansichten einer Weltmacht.“ Eine Woche vor der Wahl kommt der Journalist an die Universität Trier, um über die Wahl, die Kandidaten und das Land zu diskutieren und seine „Innenansichten“ zu schildern. Die Veranstaltung ist bei freiem Eintritt für alle Interessierten offen.
Von 2007 bis Mitte dieses Jahres berichtete Klaus Scherer für die ARD aus Amerika. „Man muss Washington verlassen, um Amerika besser zu verstehen“, sagt er. Er hat es getan und sich nicht im „Tollhaus Washington“ eingeigelt. Scherer hat auf seinen Reisen durch das Land in Gesprächen und Begegnungen Symptome erkannt, an denen der Patient USA kränkele und sie in seinem Buch geschildert. „Ist der Weltenretter Obama schon am Ende – ein Opfer seiner eigenen Maßstäbe oder scheitert er einfach nur an historischen Sachzwängen?“ „Wohin will die Weltmacht?“ – Fragen, denen Scherer bei der Recherche nachgegangen ist und die er nun an der Universität mit Blick auf neue Entwicklungen und die Wahl beantworten will.
Die Diskussion mit „Amerika vor der Wahl“ findet am Dienstag, 30. Oktober, um 19 Uhr im Audimax statt.
von 16vor
