Und täglich grüßt das Murmeltier

TRIER. Es war wie immer in den vergangenen 14 Jahren: Mit einem leistungsgerechten 73:95 siegte der amtierende Deutsche Meister RSV Lahn-Dill auch in der Höhe verdient am Samstagabend bei den Dolphins Trier.

Die Trierer begannen vor 250 Zuschauern in der Sporthalle Wolfsberg nervös und lagen bereits nach fünf Minuten mit 5:14 im Hintertreffen. Diesen Rückstand sollten sie dann während der gesamten Partie nicht mehr umbiegen können.

Bis zur ersten Viertelpause (15:25) sowie auch im zweiten und dritten Spielviertel konnten die Gastgeber die Partie zwar offen gestalten – dank starker Leistungen des australischen Nationalspielers Kim Robins (23 Punkte) und von Spielertrainer Dirk Passiwan (32 Punkte, 10 Rebounds u. 11 Assists), dem sogar im Spiel ein seltenes Triple-Double gelang.

Das ausgeglichenere Team über den gesamten Spielverlauf gesehen, stellte allerdings der Gast, der routiniert und abgezockt seine Führung verteidigte und bis zum Schlussviertel auf 15 Punkte ausbauen konnte. Bei den Dolphins, bei denen in den Schlussminuten die Luft raus war, merkte man in vielen Spielphasen die noch nicht vorhandene Spielharmonie im Team an. Bleibt zu hoffen, dass nach der mehr als knapp bemessenen Vorbereitungszeit, in der immerhin über die Hälfte des Teams neu zusammen gestellt worden war, hier in den nächsten Wochen zusehends mehr Abstimmung im Mannschaftsgefüge und den spieltaktischen Vorgaben erreicht wird.

Dass das Team um Kapitän Chad Jassman Qualitäten besitzt, ließ sie auch in der Begegnung gegen das Topteam aus Mittelhessen immer wieder aufblitzen, lediglich die Konstanz über eine gesamte Spielzeit fehlt noch. Natürlich kann man solche Spiele gegen eines der weltbesten Vereinsteams jederzeit verlieren, allerdings müssen die Trierer schnellstmöglich die zu Tage getretenen Mängel im Spiel aufbessern, will man nicht frühzeitig die avisierte Play-Off-Teilnahme auch in dieser Saison wieder ad-acta legen müssen-

GOLDMANN Dolphins Trier: Anderson (2), Baugh (8), Ewertz, Jassman (2), Nascimento (n.e.), Passiwan (32/1), Robins (23) und Saunders (6).

RSV Lahn-Dill: Bestwick (11), Böhme (23), Gundert (4), Haller (17), Lohmann, Paye (31/1), Schell (5) und Schünemann (4)

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