Demos ohne Zwischenfälle

TRIER. Rund 250 Demonstranten haben am Samstag in der Trierer Innenstadt gegen eine Versammlung der rechtsextremen NPD protestiert. Die Veranstaltung der Rechten zählte weniger als 20 Teilnehmer.

Um einen möglichen Zusammenstoß beider Gruppen zu verhindern, war die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort präsent. Zahlreiche Straßen zwischen Hauptbahnhof und Porta Nigra waren über Stunden komplett gesperrt, Anwohner und Autofahrer mussten deshalb teils kilometerlange Umwege auf sich nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Doch auch die NPD-Anhänger mussten kurzfristig ausweichen – in der Roonstraße hatten ihnen rund 30 Gegendemonstranten den Weg versperrt, weshalb die Rechten – von der Polizei eskortiert – umgeleitet werden mussten, bevor sie dann die Theodor-Heuss-Allee zum Simeonstiftplatz weitergehen konnten. Dort hielten die Braunen eine Kundgebung ab, die jedoch in lautstarken Sprechchören der Gegendemonstranten unterging.

Wie die Polizei mitteilte, verliefen beide Kundgebungen ohne besondere Vorkommnisse. „Aufgrund der notwendigen Sperrungen kam es zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen, die durch verkehrsregelnde Maßnahmen rasch vermindert werden konnten“, heißt es in einer Mitteilung. Zu der Gegendemonstration hatte das „Bündnis gegen Rechts“ aufgerufen.

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