Trier soll Beispiel Beaunes folgen

TRIER. Trier soll sich das französische Beaune an der Côte-d’Or zum Vorbild nehmen und einen Masterplan für die Beleuchtung von Bauwerken und Straßen vorlegen. Das fordert die CDU-Ratsfraktion in einem Antrag für die nächste Sitzung des Stadtrats.

Bis Ende Frühjahr 2013 müsse die Verwaltung ein ausgearbeitetes Konzept zur Umsetzung vorlegen. Hierbei solle auch die gezielte Einsetzung von Illuminationen an historischen Gebäuden in Trier mit berücksichtigt werden, heißt es in dem Antrag.

Zur Begründung erklären die Christdemokraten: „Die Verbesserung der Beleuchtung und die Betonung unseres kulturellen Erbes durch spezifische Beleuchtungskonzepte bietet ein großes Potenzial zur Erhöhung der städtischen Attraktivität Triers“. Hierbei lasse sich zudem ein „doppeltes Problembewusstsein“ feststellen: Durch gezielte Animationen und Lichtinstallationen an historischen Gebäuden könnten zentrale kulturelle Gebäude der Stadt hervorgehoben und dadurch die Zahl der Stadtbesucher erhöht werden, so die Union. Des Weiteren biete „ein umfangreiches Partnership die Möglichkeit, den Energiebedarf der Stadt im Bereich der Beleuchtungen wirtschaftlich und umweltverträglich auszurichten“. In der französischen Stadt Beaune sei dies jedenfalls gelungen.

Die CDU schlägt vor, dass die Verwaltung auch eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken sowie Sponsoren für die Einsetzung von Illuminationen prüft. „Gegenstand eines solchen Planes muss die Finanzierung, die Planung, der Bau, die Aufwertung und die Erneuerung sowie die Instandhaltung der Lichtinstallationen sein, um die städtische Verwaltung langfristig möglichst zu entlasten“. Hierbei sollten viele Beleuchtungsanlagen, wie Straßenbeleuchtung, Beschilderung und Sportanlagen, berücksichtig werden. „Abgesehen von der Hervorhebung einzelner kultureller Gebäude könnte auch die Festbeleuchtung beim Altstadt- oder Moselfest durch ein solches Projekt bereitgestellt werden, wie es in der Stadt Beaune bei dem Festival ‚Images & Lumières‘ geschehen sei.

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