Keine schwarzen Schafe

TRIER. Die „Blauschaf-Herde“ des Künstlerpaares Bertamaria Reetz und Rainer Bonk ist am Wochenende zu Gast in Trier. Dieses „Blickerlebnis“ wird samstags an der Porta Nigra und sonntags am Domfreihof präsentiert.

Im Rahmen einer dreijährigen Ausstellungstour macht eine große Herde blauer Schafe aus Polyesterharz für kurze Zeit Station in europäischen Städten. Auf grüner Wiese erwecken sie die Illusion einer lebendigen, friedlich weidenden Schafsherde mit all ihren sympathischen Assoziationen.

Das leuchtende Blau fesselt den Blick des Betrachters. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt er, dass es sich bei den Schafen immer um die gleiche Figur handelt, nur in unterschiedlicher Positionierung. Diese Erkenntnis, verknüpft mit der Symbolik der Herde für menschliches Miteinander, wird zur zentralen Botschaft des Kunstprojektes: Alle sind gleich – jeder ist wichtig.

Die Signalfarbe Blau steht symbolisch für das Verbindende. Es ist die Farbe der EU, der Vereinten Nationen, der UNESCO und auch die Farbe der europäischen Friedensbewegung. Alle Städte, die den Blauschafen Weiderecht gewähren, werden selbst zum Bestandteil des Kunstprojektes. Sie werden zu Mitgliedern einer sich ständig vergrößernden, imaginären Blauen Friedensherde, einem Verbund von Städten, die die Botschaft und Zielsetzung der blauen Schafe bejahen und unterstützen.

In diesem Jahr waren und sind die Schafe an vielen Liegenschaften der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz zu erleben. Neben der Porta Nigra war die Herde schon an der Festung Ehrenbreitstein Koblenz zu Gast. Demnächst folgen die Villa Ludwigshöhe Edenkoben und die Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub.

Weitere Informationen unter www.blaue-schafe.de.

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