Übung für den Ernstfall

TRIER. Im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen findet heute von 10 Uhr bis etwa 14 Uhr eine Evakuierungsübung statt. Da nur sogenannte Mimen oder Puppen evakuiert werden, müssen sich Patienten, Besucher und auch Nachbarn keine Sorgen machen.
Bei der Übung wird ein Brand im 2010 eröffneten Erweiterungsbau simuliert und genau in diesem Gebäude werden zwei Kinderstationen geräumt. Die Übung wird sich jedoch auch im Bereich der Zentralen Aufnahme, anderen Teilen des Klinikums
und in der Feldstraße bemerkbar machen. „Ein Landesgesetz in Rheinland-Pfalz schreibt uns als Krankenhaus solche Übungen vor“, berichtet Dr. Ingo Katter, Katastrophenschutzbeauftragter im Klinikum Mutterhaus. „Wir werden mit der geplanten Übung dieser gesetzlichen Vorgabe gerne gerecht, da sie unseren Mitarbeitern Sicherheit gibt, von der unsere Patienten und Besucher profitieren.“

Viele Trierer erinnern sich noch an die Räumung des Krankenhauses samt Umgebung im März 2007, als eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde und entschärft werden konnte. „Dass dies für alle Beteiligten gut geklappt hat, lag sicher auch daran, dass wir solche Situationen in regelmäßigen Abständen simulieren“, ist sich Katter sicher.

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