Trierer „Stadtradeln“ gestartet
TRIER. Oberbürgermeister Klaus Jensen hat am Freitagmorgen auf dem Augustinerhof die Aktion „Stadtradeln“ gestartet. In Trier haben sich bislang rund 50 Teams mit mehr als 400 Teilnehmern angemeldet.
Der städtische Koordinator der Aktion, Umweltberater Johannes Hill, zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz. Allerdings betonte er auch, dass sich nach wie vor Teilnehmer anmelden können. Bis zum 20. September und darüber hinaus sollte dann kräftig in die Pedale getreten werden, damit Trier im Wettbewerb mit anderen Kommunen möglichst viele Radkilometer pro Kopf vorweisen kann. Insgesamt nehmen mehr als 130 Mitgliedsstädte des Klimabündnisses an der Aktion teil und setzen so ein Zeichen für Mobilität ohne Kohlendioxid-Ausstoß. Hierbei gehe es nicht nur darum, das Fahrrad im Alltag zu nutzen, sondern auch in der Freizeit, so Hill.
Quasi semiberuflich machte sich am Freitag der OB auf den Weg: Gemeinsam mit 16 Mitarbeitern des Rathauses unternimmt der Stadtchef heute einen Betriebsausflug nach Serrig an der Saar. Laut Nadja Driessen, Persönliche Referentin des Oberbürgermeisters, nutzen hierbei immerhin elf Kollegen das Velo, sechs nehmen den Zug. Das stärkste Team im Rathaus stellt das Tiefbauamt mit mehr als 40 Teilnehmern. „Wir wollen motivieren, dass noch mehr Bürger auf das Rad umsteigen“, erklärte Jensen. Schließlich gebe es eine ganze Reihe von guten Gründen, das Fahrrad zu nutzen. Nicht nur leisteten Radfahrer einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz, auch würden die Straßen und der eigene Geldbeutel entlastet. Der OB sprach zudem von einer „Vorbildfunktion für die junge Generation“ – diese solle sich nicht direkt an das Auto gewöhnen, sondern erleben, dass man gerade innerhalb der Stadt auf vielen Wegen auch auf zwei Rädern ans Ziel komme.
Ausführliche Informationen zur Kampagne „Stadtradeln“ finden Sie auf folgender Webseite.
von Marcus Stölb
