Polizei berät über Einbruchschutz
TRIER. Das Zentrum Polizeiliche Prävention in der Palaststraße gibt am kommenden Dienstag Tipps zum Schutz vor Einbrüchen. Von 10 bis 17 Uhr stehen die Beamten für individuelle Fragen und Beratungen zur Verfügung.
Für alle, die das Angebot nicht nutzen können, folgen hier schon einige wesentlich Tipps der Polizei:
· Ziehen Sie Türen auch nur bei kurzzeitigem Verlassen von Haus oder Wohnung nicht bloß ins Schloss, sondern schließen Sie immer ab. Lassen Sie in Türen mit Glasfüllung innen niemals den Schlüssel stecken.
· „Verstecken“ Sie den Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen und wechseln Sie nach jedem Schlüsselverlust umgehend den Schließzylinder aus.
· Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit. Vorsicht: Gekippte Fenster sind von Einbrechern leicht ganz zu öffnen, und in der Regel erlischt bei gekippten Fenstern auch der Versicherungsschutz.
· Vermeiden Sie bei längerer Abwesenheit Hinweise auf Leerstand, z. B. ungeleerter Briefkasten, zugezogene Vorhänge oder eine Mitteilung auf dem Anrufbeantworter.
· Lassen Sie Wohnung oder Haus durch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls „Haushüter“ bewohnen oder bewohnt erscheinen (z.B.: Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen). Informieren Sie Ihre Nachbarn wenn Sie Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc. im Einsatz haben.
· Die Polizei kann nicht überall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch fast immer gibt es Nachbarn, die einander helfen können. Nach unseren Erfahrungen trägt Nachbarschaftshilfe entscheidend zur Verhinderung von Einbrüchen bei.
· Halten Sie in Mehrfamilienhäusern die Hauseingangstür auch tagsüber geschlossen. Vor dem Drücken des Türöffners sollten Sie prüfen, wer ins Haus will. Verschließen Sie auch stets Keller und Bodentüren. Das ist im Mietvertrag meist so vereinbart.
· Mehr als ein Drittel aller Einbruchsversuche scheitert durch gut gesicherte Häuser oder Wohnungen und eine aufmerksame Nachbarschaft. Die Mehrzahl aller Einbrüche wird nicht von „Profis“ verübt, sondern von Gelegenheitstätern, die beispielsweise mit einfachem Hebelwerkzeug schlecht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen. Deshalb empfiehlt die Polizei grundsätzlich die mechanische Grundsicherung von Türen und Fenstern. Sie hat immer oberste Priorität. Elektronische Systeme können diese sinnvoll ergänzen.
Weitere Informationen zum Thema „Einbruchschutz“ finden Sie im Internet unter www.einbruchschutz.polizei-beratung.de.
von 16vor
