Linke lockt mit Livestream
TRIER. Die Trierer Bundestagsabgeordnete Katrin Werner lädt zu den ESC-Halbfinale in ihr Wahlkreisbüro ein. Unter dem Motto „Eurovision, Aserbaidschan und Menschenrechte“ wird erst diskutiert und dann Livestream geschaut.
Noch nie sei ein Eurovision Song Contest so politisch gewesen wie dieser, so die Linken-Politikerin, die auf die umfassende Berichterstattung über die Menschenrechtslage im Gastgeberland Aserbaidschan hinweist. Diskutiert werden soll auch am 22 und 24. Mai, wenn die Halbfinale auf dem Programm stehen. Jeweils ab 20 Uhr beginnt die Veranstaltung in Werners Trierer Wahlkreisbüro (Paulinstraße 1-3) mit einer Diskussion zur Menschenrechtssituation in Aserbaidschan. Auf einer Leinwand werden dann ab 21 Uhr die Halbfinale des Eurovision Song Contest via Livestream übertragen.
„Für die einen ist es der schrägste und kitschigste Musikevent des Jahres, für die anderen eine Kultveranstaltung mit Charakter und Geschichte“, so Werner. Doch „egal, wie man zum Eurovision Song Contest (ESC) stehen will, so verbirgt sich hinter dieser Veranstaltung der Wunsch nach einer Europäischen Gemeinschaft ohne Grenzen. Es steht das Gemeinsame im Vordergrund: zu guter und schlechter Musik über Länder und Kulturgrenzen zu feiern“. An diesem Abend gehörten die Türkei, Israel und Aserbaidschan zum europäischen Kulturraum. „Wir wollen an diesem Abend die Europäische Vielfalt feiern, aber auch einen kritischen Blick nach Aserbaidschan wagen“, kündigt die Bundestagsabgeordnete an.
von 16vor
