War Attacke fremdenfeindlich?

OLZHEIM. In die Ermittlungen zu dem Angriff von Anhängern von Eintracht Trier auf zwei Männer ist inzwischen die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Es wird geprüft, ob die Körperverletzung fremdenfeindlich motiviert war.

Zwei noch nicht identifizierte Insassen eines Fanbusses auf dem Weg zur Partie gegen Wuppertal stehen im Verdacht, zwei Männer im Alter von 40 und 46 Jahren auf dem Rasthof „Schneifel“ tätlich angegriffen und durch Herunterlassen der Hose beleidigt zu haben (16vor berichtete). Die in Nordrhein-Westfalen lebenden Geschädigten stammen aus dem Irak, weshalb die Ermittler im weiteren Verfahren auch prüfen werden, ob möglichweise ein ausländer- oder fremdenfeindlicher Hintergrund gegeben sein könnte. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminaldirektion ist in die Ermittlungen eingebunden.

Inwieweit ein achtjähriger Junge in Begleitung der beiden Geschädigten geschubst und möglicherweise ebenfalls verletzt wurde, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Konkrete Anhaltspunkte oder gar Beweise für eine mögliche fremdenfeindliche Motivation sind derzeit nicht gesichert. Den weiteren Ermittlungen kann insofern nicht vorgegriffen werden.

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