Stadtwerke übergeben Schlüssel
TRIER. Mit einem Festakt ist am Mittwoch das neue Hauptquartier der Bundespolizei in der Weberbach eröffnet worden. Rund 4,7 Millionen Euro investierten die Stadtwerke in die Sanierung des Gebäudes.
Bereits Ende 2011 bezogen die Bundespolizei und die Mitarbeiter der Stadtwerke-Tochter Trilan die neuen Räumlichkeiten. Nach Abschluss der Außenarbeiten übergab Stadtwerke-Vorstand Dr. Olaf Hornfeck am Mittwoch der Bundespolizei als wichtigstem Mieter offiziell die Schlüssel. Die SWT-Tochter Trilan, die Telekommunikationslösungen für Geschäftskunden anbietet, nutzt die dritte Etage. Das Gebäude umfasst ein Nutzfläche von 2.500 Quadratmetern und werde durch energie-effiziente Wärme aus dem benachbarten Blockheizkraftwerk im Bad an den Kaiserthermen versorgt, berichtete Hornfeck.
Im neuen Gebäude sind 120 von 260 Mitarbeitern der Bundespolizeiinspektion Trier untergebracht. Der Dienstbetrieb läuft rund um die Uhr. Von hier aus werden die Einsätze der Bundespolizei mit grenzpolizeilichen und bahnpolizeilichen Aufgaben im Bereich der ehemaligen Regierungsbezirke Trier und Koblenz gesteuert. Neben der Verwaltung befindet sich auch der Ermittlungsdienst der Bundespolizei im neuen Dienstgebäude, der die kriminalistische Abarbeitung der Straftaten sicherstellt. Von den Bundespolizeirevieren Koblenz, Flughafen Hahn und Prüm werden die Aufgaben in der Fläche ortsnah wahrgenommen.
„Ein solches Gebäude ist viel mehr als eine für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitgemäße Arbeitsstätte. Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Bundespolizei nun fester Bestandteil des Stadtbildes, das fördert das Vertrauen in die Institution“, erwartet Polizeirat Ralf Gnüchtel, Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Trier.
Im Zuge der Baumaßnahme hatten sich die Verantwortlichen von Stadt und Stadtwerke dazu entschlossen, den benötigten Parkraum nicht auf dem Nachbargrundstück zwischen Kuhnen- und Kaiserstraße, sondern durch ein neues Parkdeck sicherzustellen. Es befindet sich zwischen dem Bürogebäude und dem dahinterliegenden Umspannwerk und bietet auf zwei Etagen Platz für 66 Autos. Die Investitionskosten betragen etwa 700.000 Euro. „Somit steht das Nachbargelände, das sich im Besitz von Stadt und Stadtwerken befindet, umgehend für eine weitere städtebauliche Entwicklung des Quartiers zur Verfügung“, so Oberbürgermeister Klaus Jensen.
von 16vor
