Miezen feiern Klassenerhalt

TRIER. Die Miezen haben am Samstagabend eine 28:33-Niederlage gegen Göppingen einstecken müssen. Dennoch feierten im Anschluss Mannschaft und Fans gemeinsam den Klassenerhalt.

Die Miezen begannen konzentriert und zugleich sichtlich entspannt, was dem eigenen Spiel in den ersten 20 Minuten außerordentlich gut tat. Mit 5:3 lagen sie nach rund zehn Minuten in Front und Göppingen mühte sich zum 6:6-Ausgleich, den Trier mit zwei Treffern erwiderte. Erst nach 20 Minuten gelang den Frisch-Auf-Frauen beim 9:10 die erste Führung der Partie. Diese sollte bis zum Ende der Partie Bestand haben.

Trotz guter Leistungen der Torfrauen Djeric, Monz und Kockler musste Trier die Gäste immer weiter davon ziehen lassen und lag nach einem Pausenstand von 12:16 zehn Minuten vor Spielende mit 20:28 sehr deutlich hinter den eigenen Erwartungen und den FA-Frauen zurück. Schuld waren weiterhin äußerst viele Ballverluste ohne Einwirkung der Gäste. Auf der Habenseite standen erfreuliche 6 (1/1) Tore von Außenspielerin Eva Lennartz und fünf Treffer (2/2) von der genesenen Natalie Adeberg. Nadine Rost kam ebenfalls wieder auf vier Treffer und reiht sich damit in die Riege der Miezen ein, die ein wichtiger Baustein für die Zukunft sein könnten.

Auf der Gegenseite trafen Nicole Dinkel 7 (1/1) Mal, Vojtiskova und Scheffknecht waren je fünf Mal erfolgreich. Karin Weigelt sah in der zweiten Halbzeit nach der dritten Zeitstrafe rot und auch Lucyna Wilamowska musste bereits im ersten Durchgang mit einer Disqualifikation das Feld räumen. Den Gästen gelang durch den Sieg in Trier der Sprung auf Tabellenrang 7, der dazu führt, dass im Viertelfinale der Play-Offs nun statt des Thüringer HC der Buxtehuder SV wartet.

Für die Miezen ist die Saison auf Tabellenrang 10 beendet. Im Anschluss an die Partie feierte die Mannschaft mit den Fans gemeinsam den Klassenerhalt, und Trier freut sich auf das 13. Jahr Handball Bundesliga in der kommenden Saison. Nicht mehr als Spielerin an Bord wird dann definitiv Jana Arnosova sein. Sie wurde vor dem Spiel verabschiedet, bleibt der Region als inzwischen Wunsch-Triererin aber sicher erhalten. Ein Kreuzbandriss hatte verhindert, dass Arnosova spielend „Ade!“ hätte sagen können. Sie war seit 2005 im Miezentrikot aufgelaufen und gilt als große Sympathieträgerin.

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