Manchmal laut und manchmal leise

TRIER. „Beweg dich mit mir“ fordert „Glasperlenspiel“ („Ich bin ich“) sein Publikum bei der gleichnamigen Tour auf. Am 20. April kommt das Duo in die Tuchfabrik.

Die Welt aus der Sicht eines Zwanzigjährigen: die Liebe, die Menschen, die Städte und die Sounds, die uns begleiten. Das Zueinander, Wegvoneinander, Miteinander und das Gegeneinander. Das Naive und Verträumte, die Dunkelheit und die harte Realität, der Beton und das Gras, der Beat und die Nacht. Das alles ist „Glasperlenspiel“. Das alles sind Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg.

„Glasperlenspiel“ singt die Lieder einer neuen Generation von jungen Leuten, die aufgewachsen und geprägt sind von Krisen und Unsicherheit, von herausfordernden Lebensperspektiven und einem Planeten im Umbruch.
Mittendrin und darunter sind es aber doch dieselben Themen, die alle angehen und umtreiben. Was wollen wir? Wohin geht die Reise? Sind wir gute Menschen oder wollen wir das Falsche? Finde ich die oder den Richtigen für mein Leben?

Die Antwort darauf – das weiß „Glasperlenspiel“ nur allzu gut – können uns die beiden auch nicht geben. Aber sie können etwas, das sie zu etwas besonderem machen: den Blick auf sich selbst richten und davon erzählen wie es ist und wie es sein könnte. In klaren Worten und mit klaren Melodien und einer Musik, die sich anfühlt, als hätten die vergangenen Nuller-Jahre des popmusikalischen Stillstands sich doch ausgezahlt für die, die jung waren, mit einer guten Beobachtungsgabe gesegnet und alt genug, in den Clubs und Frickelbuden den Sound der 10er Jahre zu erfühlen.

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