Die Welt des Notgeldes

TRIER. In der Bibliothek der Universität Trier ist ab Dienstag die Ausstellung „Auf einmal ward das Kleingeld rar…“ zu sehen. Bei der Vernissage um 18 Uhr wird der Kulturjournalist Thomas Rath mit einem Vortrag in das Thema einführen.

Das deutsche Notgeld der Jahre 1918 bis 1923 mit seinen zahllosen Ausgaben und Erscheinungsformen stellt eine faszinierend vielfältige Welt dar – geld- und kulturgeschichtlich wie auch künstlerisch. Witz, Einfallsreichtum und Kreativität waren die Waffen, mit denen Notgeld-Entwerfer und ihre Auftraggeber wie Städte, Gemeinden und Firmen auf politische Umbrüche, wirtschaftliche Not und Währungskrisen reagierten.

In einer Ausstellung der Universitätsbibliothek vom 27. März bis 9. Mai in Zusammenarbeit mit Gisela Siepmann-Wéber (Trier) und der Designerin Mareike Siepmann wird diese Welt nun in allen ihren Facetten aufgeblättert: anhand von originalen Sammlungsstücken, großformatigen Reproduktionen besonders schöner Entwürfe und informativen Bild- und Texttafeln. Daneben dokumentieren Bücher aus den Beständen der Universitätsbibliothek historische Hintergründe und einzelne Künstler.

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