Angebot nach Frankfurt verdoppelt
LUXEMBURG/TRIER. Konkurrenz für den gestern gestarteten „DeLux-Express“: In Zusammenarbeit mit der deutschen Bohr Omnibusse GmbH bietet die luxemburgische Sales-Lentz-Gruppe nun ebenfalls Fernbusverbindungen von Trier nach Frankfurt an.
Flibco.com, der Shuttle Service von Sales Lentz, startet am kommenden Sonntag gemeinsam mit Bohr eine Verbindung zum Frankfurter Flughafen. Anders als beim „DeLux-Express“ müssen die Fahrgäste am Flughafen Hahn im Hunsrück umsteigen und haben dort 15 bis 30 Minuten Aufenthalt. „Damit die kurze Wartezeit schneller vergeht, erhält jeder Kunde einen Gutschein“, teilt das Unternehmen mit. Dieser lasse sich dann beispielsweise gegen einen Kaffee einlösen. Die Fahrtzeit zum Frankfurter Flughafen betrage insgesamt rund 3.50 Stunden, inklusive Wartezeit auf dem Hahn. Von montags bis sonntags stehen jeweils acht Hin-und Rückfahrten zur Auswahl. Das Angebot sei keine unmittelbare Reaktion auf den Start des „DeLux-Express“, versicherte ein Sprecher von Sales Lentz am Mittwoch gegenüber 16vor. Neben dem Flughafen der Mainmetropole wird zudem auch der Frankfurter Hauptbahnhof angesteuert.
Christian Weber von der DeLux-Express GmbH i. G. zeigte sich am Mittwoch zuversichtlich, dass der neue Mitbewerber dem eigenen Geschäft nicht so stark zusetzen werde. Die Konkurrenz sei zwar „nicht direkt erfreulich, aber wir sind überzeugt, dass wir das bessere Angebot haben“, so Weber auf Anfrage gegenüber 16vor. Er verwies unter anderem auf die umsteigefreie Verbindung des „DeLux-Express“, und dass dieser auch Städte wie Kaiserslautern und Mainz ansteuert. Ein weiterer Faktor: Während der „DeLux-Express“ vom Trierer Hauptbahnhof aus startet, liegt der Haltepunkt des Mitbewerbers am Nell’s Park. Bis Montagabend habe man bereits rund 1.300 Tickets verkauft, die ersten Busse an den kommenden Samstagen seien bereits komplett ausgebucht, so Weber. Der Start sei aus Sicht seines Unternehmens bislang „sehr erfreulich“ verlaufen.
von Marcus Stölb
