Trierer Fans mussten umkehren

TRIER/MAINZ. Der geplante Ausflug von 16 Trierer Fußballfans zum Auswärtsspiel in Mainz, endete am Samstagmittag für alle früher als geplant. Bereits beim Umsteigen in Koblenz zündeten die Trierer mehrfach Böller und verletzten hierbei eine 21-jährige Reisende.

Die Frau erlitt durch den unmittelbar neben ihr explodierenden Böller einen gehörigen Schreck und klagte danach über Ohrenschmerzen, teilte die Bundespolizei am Sonntagnachmittag mit. Erst auf der Weiterfahrt nach Mainz konnte ein 19- jähriger Trierer Fan, gegen den ein bundesweites Stadionverbot besteht, als dringend Tatverdächtiger ermittelt werden. Gegen ihn hat die Bundespolizei inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Da weitere Straftaten aus dieser Gruppe heraus nicht auszuschließen waren, wurden die Personalien aller nach Ankunft im Hauptbahnhof Mainz festgestellt. Gleichzeit wurde durch das Polizeipräsidium Mainz entschieden, gegen diese Gruppe ein Betretungsverbot für die Stadt Mainz zu erlassen, woraufhin die Fans aus Trier, unter Begleitung von Beamten der Bundespolizei, sofort wieder ihre Rückreise nach Trier antraten.

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