Neuer Schub für Chinas Wirtschaft?
TRIER. „Wirtschaftswunder 2.0? – Chinas Wirtschaft auf dem Weg vom Export- zum Binnenmarktfokus“ lautet das Thema eines Vortrags am kommenden Dienstag in der Volkshochschule.
Nach drei Jahrzehnten rapiden wirtschaftlichen Wandels und Wachstums, stehe China heute vor einer neuen Herausforderung: Das alte, stark exportorientierte Wachstumsmodell sei nicht mehr zukunftsfähig, wenn China seinen ökonomischen Aufstieg fortsetzen wolle, müsse es den Binnenkonsum als neue Triebkraft wirtschaftlicher Entwicklung fest etablieren, heißt es in einer Mitteilung der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Trier.
Referent Professor Markus Taube studierte Sinologie und Volkswirtschaftslehre in Trier und Wuhan (China). Nach seiner Promotion in Bochum war er wissenschaftlicher Referent am ifo – Institut für Wirtschaftsforschung in München. 2000 wurde er Professor für Ostasienwissenschaft mit Schwerpunkt China an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2009 ist er Co-Direktor des Konfuzius-Instituts Metropole Ruhr (Duisburg) und verantwortlich für den Programmbereich Wirtschaft Chinas. Seine Forschungstätigkeit fokussiert auf ökonomische Entwicklungen in der VR China, wobei Fragen des institutionellen Aufbaus des Wirtschaftssystems, der Industriepolitik sowie des Konsumentenverhaltens im Vordergrund stehen.
Die Veranstaltung ist Teil einer Vortragsreihe, die gemeinsam veranstaltet wird von der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Trier e.V., dem Konfuzius-Institut an der Universität Trier, dem Fach Sinologie der Uni Trier und der Volkshochschule am Domfreihof. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr in der VHS, der Eintritt kostet 4 Euro, Schüler und Studenten mit Ausweis kommen gratis rein.
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