Niedrige Dezemberquote

TRIER. Der regionale und städtische Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv: In Trier sind laut Statistik der Arbeitsagentur aktuell 2.910 Personen ohne Arbeit und damit 308 weniger als im Dezember 2010.

Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,3 Prozent. Erstmals seit über 20 Jahren liegt die Zahl der Arbeitslosen im Dezember unter 3.000 Personen. Auch in der Region ist die Arbeitslosenzahl im Dezember – sicher auch bedingt durch den bisher milden Winter – seit vielen Jahren wieder unter die 10.000 Personen-Marke gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt hier bei 3,7 Prozent.

Im Vergleich zum November ist die Zahl der Arbeitslosen zwar insgesamt angestiegen, allerdings sei dies eine normale Entwicklung, so Wolfram Leibe, Geschäftsführer der Trierer Arbeitsagentur. Saisonal bedingt haben insbesondere Gastronomiebetriebe während der Wintermonate weniger Bedarf an Personal. „Wir haben in der Region nur 518 Arbeitslose mehr als noch im November, aber immerhin fast 1.100 weniger als im Dezember 2010. Für mich ist das ein Zeichen der wirtschaftlichen Stabilität in der Region Trier“, so Leibe.

Die Jahresbilanz fällt überwiegend positiv aus. Seit August liegt die Arbeitslosenzahl dauerhaft unter der magischen Schwelle von 10.000 Personen. Die Arbeitslosenquote 2011 lag bei 3,9 Prozent.

Besonders erfreulich sei der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit, so Leibe. Im vergangenen Jahr waren 1.338 Männer und Frauen unter 25 Jahren arbeitslos. 2010 waren es noch 1.512 Personen. Die Jugendarbeitslosenquote ist innerhalb eines Jahres von 3,9 auf 3,5 Prozent gefallen. Für Leibe ein Beleg für die große Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen. Der Agenturchef blickt deshalb auch optimistisch in die Zukunft: „Ich gehe davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt stabil auf dem aktuell guten Niveau halten wird. Vor allem für gut ausgebildete Fachkräfte wird es weiterhin gute Beschäftigungschancen geben.“ Verbesserungsbedarf sieht er hingegen bei den Arbeitnehmern über 50 Jahren und schwerbehinderten Menschen, die bisher nur in geringem Maße von der guten Entwicklung profitieren konnten.

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